Innovative, bezahlbare Aluminium Konstruktionssysteme für Alu Terrassen Unterkonstruktion Dielen & Platten, Terrassen, Pool Umrandung, begehbares & fahrbares Pooldeck, Poolterrassen, Treppen, Stege, Entwässerung uvm.! Für Profis & Privat! High Quality, made in Germany.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Die häufig gestellten Fragen bieten Ihnen schnelle Antworten rund um unsere hochwertigen Terrassen‑Montagesysteme und deren Anwendung. Hier finden Sie kompakte Informationen zu Produkten, Installation und praktischen Lösungen, die Ihnen den Terrassenbau erleichtern. Unsere Terrassen‑Montagesysteme unterstützen Sie dabei, Projekte effizient, langlebig und professionell umzusetzen. Sie haben weitere Fragen? Dann sind wir gerne direkt für Sie da!

Produkte & Systeme

  • Warum ist eine Aluminium Unterkonstruktion für Terrassen besser als andere Lösungen?

    Die solide Basis für Jahrzehnte: Eine hochwertige Terrasse beginnt beim Fundament. Mit den Aluminium Terrassen-Unterkonstruktionen von GS Terrassen Montagesysteme setzen Sie auf erstklassige Qualität Made in Germany, die Haltbarkeit und Verlegekomfort neu definiert. Während herkömmliche Holz-Unterkonstruktionen über die Jahre durch Feuchtigkeit verrotten, aufquellen oder sich verziehen, bleibt das extrem witterungsbeständige Aluminiumprofil dauerhaft formstabil und wartungsfrei. Das Ergebnis ist eine perfekt ebene Terrassenfläche ohne Absackungen oder Spannungsrisse. Ein System für alle Beläge & Ansprüche Egal ob Sie edle Keramik- und Feinsteinzeugplatten, zeitlose Natursteine oder moderne WPC- und Holzdielen bevorzugen – das modulare System (z. B. ALUECOFIX) passt sich Ihren Projekten flexibel an. Dank stufenlos verstellbarer Stelzlager, passgenauer Verbindungsclips und Ausgleichselemente bewältigen Sie Niveauschwankungen und Gefälle mühelos. Ihre Vorteile auf einen Blick:

    • Maximale Lebensdauer: Kein Verrotten, kein Schimmel, unempfindlich gegen Frost und Hitze.
    • Zeit- & Kostenersparnis: Schnelle Systemmontage durch geringes Gewicht und passgenaue Zubehörkomponenten.
    • Perfektes Verlegeergebnis: Dauerhafte Maßhaltigkeit für präzise Fugen und eine edle Gesamtoptik.
  • Alu- Holz-oder WPC Unterkonstruktion - was ist besser?

    Aluminium als Unterkonstruktionsmaterial ist die langlebigere Alternative. Eine Aluminium-Unterkonstruktion verrottet nicht, ist formstabil, quillt und schwindet nicht und erlaubt größere Lagerabstände, weil die Profile steifer sind. Aluminium ist nahezu wartungsfrei und deshalb optimal für die Unterkonstruktion aller Terrassenarten geeignet. Holz ist in der Anschaffung günstiger, unterliegt jedoch Quellen, Schwinden, verdrehen und Fäulnis und muss je nach Holzart wesentlich früher ersetzt werden. Auch eine WPC Unterkonstruktion hat abhängig von dem Kunststoff-zu-Füllstoff-Verhältnis hohe Ausdehnungskoeffizient und eine wesentlich geringere Lebenszeit als Aluminium. Holz und WPC sind brennbar - eine Aluminium Unterkonstruktion ist automatisch Materialgruppe A01 = Nicht brennbar.

  • Warum ist eine hochwertige Unterkonstruktion für eine Terrasse so wichtig?

    Die Unterkonstruktion trägt die gesamte Terrasse und entscheidet über deren Lebensdauer - sichtbar ist später nur der Belag, doch Probleme entstehen fast immer darunter. Eine hochwertige Unterkonstruktion bleibt formstabil, verrottet nicht und nimmt Lasten sicher auf, sodass der Belag eben liegt, nicht kippelt und Fugen gleichmäßig bleiben. Aluminium rostet nicht, ist maßhaltig, langlebig und weitgehend recycelbar. Da die Unterkonstruktion nachträglich kaum zugänglich ist, zahlt sich Qualität an dieser Stelle besonders aus: Sie ist die Basis, auf der alles andere ruht.

  • Was ist ALUECOFIX?

    ALUECOFIX ist das Aluminium-Unterkonstruktionssystem für Terrassen der GS Terrassen Montagesysteme GmbH & Co. KG aus Minden. Es bildet das Tragwerk einer Terrasse aus Profilen mit integriertem Schraubkanal und eignet sich für alle gängigen Belagsarten – Holz, WPC, Keramik, Naturstein und Beton. Die Profilreihe reicht vom flachen Bodenverlegeprofil 45×15 mm über 45×23, 45×38 und 45×85 mm bis zu den Sonderprofilen 45×175 mm und 80×120 mm für große Fundamentabstände; dazu kommen Vierkantschienen, mehrere Schwerlastprofile und Systempfosten. Mit ALUECOFIX sind Bauhöhen schon ab 49,5 mm inklusive 20-mm-Platte möglich. Ein Vorteil ist die Befestigung ohne Vorbohren direkt im Schraubkanal. Alle Profile sind auf 5 kN Auflast geprüft (nach L/300), was den Einsatz im öffentlich begangenen Bereich ermöglicht. Das System wird in Deutschland entwickelt.

  • Bieten Sie auch Beleuchtungsprodukte an?

    Ja, ab 2027 bieten wir unser Ecofix LED Light PRO System an – ein smartes Alu-Outdoor-Lichtsystem für Terrassen. Auf unserer Internetseite www.terrassen-montagesysteme.de finden Sie Informationen und Videos zum System und zu den Möglichkeiten, dieses in Ihre Terrassen zu integrieren.

  • Bietet GS auch Geländer und Absturzsicherungen an?

    Ja GS Terrassen Montagesysteme bietet auch Geländersysteme und Absturzsicherungen an. 

  • Brauche ich Pads unter den Lagern oder Profilen?

    Pads erfüllen mehrere Aufgaben und sind in vielen Aufbauten sinnvoll. Zwischen Belag und Tragprofil verhindern elastische Auflagepads, dass Material direkt auf Material reibt, was Knarzen und Klappern vermeidet und kleine Bewegungen dämpft. Unter den Stelzlagern schützen Pads oder Schutzlagen die Abdichtung und verbessern auf glattem Untergrund die Standfestigkeit. Auf weicher Dämmung oder nachgiebigem Boden verteilen größere Druckverteilungsplatten die Last auf eine größere Fläche und verhindern ein Einsinken. Bei Weich-PVC-Abdichtungen ist eine alukaschierte Trennlage gegen Weichmacherwanderung nötig. Welche Pads konkret erforderlich sind, hängt vom Untergrund, vom Belag und vom Einsatzort ab. Die GS Systemtechnik bietet dafür abgestimmte Gummigranulat-, Schaum- und Verteilungselemente. Richtig eingesetzt erhöhen Pads Komfort, Schutz und Langlebigkeit des gesamten Aufbaus spürbar.

  • Braucht man eine Schutzlage unter Stelzlagern?

    Eine Schutzlage unter den Stelzlagern ist auf Dachterrassen sehr zu empfehlen, auch wenn sie nicht in jedem Fall zwingend ist. Sie liegt zwischen der Abdichtung und den Lagern und schützt die empfindliche Abdichtungsbahn vor mechanischer Beschädigung durch Druck, Reibung und punktuelle Belastung. Die Lager des GS-Systems verteilen die Last zwar durch ihren großflächigen, durchgehenden Bodenteller mit 200 Millimetern Durchmesser und vermeiden so ein Einschneiden, dennoch bietet eine zusätzliche Bautenschutzmatte oder ein Vlies eine sinnvolle Reserve, insbesondere auf empfindlichen oder bekiesten Abdichtungen. Die Schutzlage verlängert die Lebensdauer der Abdichtung und ist im Verhältnis zum möglichen Schaden kostengünstig. Sie wird je nach Situation vollflächig oder gezielt unter den Lagerpunkten verlegt. Im Zweifel sollte die Empfehlung des Abdichtungsherstellers beachtet werden. Zusätzlich erreichen Sie mit einem z. B. Gummigranulatpad eine Entkoppelung zur Dachbahn und erhöhen damit den Schallschutz.

  • Braucht man Pads unter den Stelzlagern?

    Ob ein Pad nötig ist, hängt vom Untergrund ab. Auf tragfähigem, ebenem Beton und intakten Dachbahnen kann das Stelzlager dank des großen Ø-200-MM-Bodentellers oft direkt aufgesetzt werden. Schutzpads aus Gummigranulat oder Schaum (z. B. 200×200 mm) empfehlen sich, um empfindliche Abdichtungen zu schonen, Trittschall zu mindern und kleine Unebenheiten auszugleichen. Auf weichen oder körnigen Böden verhindert eine Stabilisierungsplatte mit Wabenstruktur das Absinken, auf druckweichen Dämmungen verteilt eine Druckverteilungsplatte (400×400 mm) die Last. Wichtig: Bei Weich-PVC-Dachbahnen ist eine alukaschierte Trennlage (CLEVER STOP) zwischen Pad und Bahn einzusetzen, um Weichmacherwanderung zu vermeiden.

  • Dehnt sich eine Aluminium-Unterkonstruktion bei Hitze aus?

    Ja, Aluminium dehnt sich bei Erwärmung aus, mit einem Längenausdehnungskoeffizienten von rund 0,023 mm pro Meter und Grad Celsius. Auf einem 6 m langen Profil ergibt eine Temperaturänderung von 50 °C also etwa 7 mm Längenänderung. Im Terrassenbau wird das durch Dehnungsfugen, gleitende Auflagerpunkte und ausreichende Stoßfugen zwischen den Profilen berücksichtigt, damit sich die Konstruktion spannungsfrei bewegen kann. Werden lange Profile starr und ohne Bewegungsspielraum fixiert, können Verwerfungen und Knackgeräusche entstehen. Besonders bei langen, voll besonnten Profilen ist die Wärmedehnung einzuplanen. In der Praxis ist die Dehnung gut beherrschbar und über die übliche Detailausbildung – Rand- und Dehnungsfugen – abgedeckt, sodass keine Probleme auftreten.

  • Für welche Montagesituation nutze ich welche Schraube?

    Bohrschraube 4,8 x 25 mm mit Linsenkopf wird eingesetzt für alle Aluminium-Systemteile wie Winkel - Kopplungen - Anker - Halter - Gelenke. Bohrschraube 5,5 x 35 mm mit Flansch wird eingesetzt bei unseren aufgeständerten Systemen für die Verbindung der Systemteile auf den 80 x 80 mm Pfosten. Bohrschraube 4,2 mm x 22 mm Senkkopf wird zur Befestigung vom Plattengleiter auf dem Aluminium-System eingesetzt. 5,5 x 60 mm Bohrschraube mit Linsenkopf nutzen Sie für den Innenverbinder vom Easy Construct System.

  • Gibt es Montageanleitungen?

    Ja, wir haben umfangreiche Montagehilfen, Videos - bieten kostenlose Online-Beratung und Trainings an und Kunden können uns zur Schulung gern im TTZ besuchen.

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  • Haben Sie für die Terrassensysteme statische Nachweise?

    Für alle Aluminium-Querschnitte und Profile haben wir selbstverständlich alle relevanten Statiknachweise und technischen Daten zur Ermittlung von Statiken. Für unsere Terrassenhauptprofile haben wir zusätzlich umfangreiche Statikberechnungen, die nachweisen, dass unsere Systeme als Terrassen-Unterkonstruktionsmaterial nach L/300 bei 5 kN Auflast = 500 kg pro m² freitragend mit unseren ausgewiesenen Fundamentabständen verbaut werden können. Absolute technische Transparenz und Nachweise für Ihre Sicherheit.

  • Haben Sie Produkte für die Verlegung von Platten mit Durchbruchschutz?

    Das GS Montagesysteme Gitter-Bodenrost-System inkl. einer Kunststoffwabe mit den Abmessungen 60 x 60 x 5 cm erfüllt genau diesen Anwendungszweck. Die Wabe kann auf alle Arten von Konstruktionen oder Plattenlagern montiert werden und bietet einen nachgewiesenen Durchbruchschutz von 750 kg Punklast, was wesentlich höher ist als die Flächenlast pro m². Zusätzlich haben wir eine nachgewiesene Alterssimulation von 10 Jahren durchgeführt mit dem Ergebnis, dass unsere Kunststoffwabe selbst nach 10 Jahren Außeneinsatz immer noch 500 kg Punktlast standhält. Selbst wenn die Wabe bricht - zersplittert diese nicht, sondern bricht nur sequenziell und kann ohne Probleme ausgetauscht werden. Ein weiterer großer Vorteil neben dem Durchbruchschutz: Die Wabe erzeugt einen Doppelboden und bietet damit die Möglichkeit, Platten und Steine in allen Formaten und Verbänden zu montieren, was mit einem Aluminium-System oder Plattenlagern nicht möglich oder sehr aufwendig wäre.

  • In welchen Längen & Breiten gibt es die Entwässerungsrinnen?

    Die Aluminium-Entwässerungs- und Belüftungsrinnen werden in 2 oder 4 Meter Länge geliefert. Die lieferbaren Breiten sind 60 mm / 100 mm / 150 mm / 200 mm und 300 mm. Zuschnitt auf die Länge erfolgt bauseits beim Kunden. Die GS Entwässerungsrinne PRO SIDE 45+ fördert pro Sekunde ca. 90 Liter Wasser auf den lfm ab.

  • In welcher Reihenfolge baut man eine Terrasse?

    Eine sinnvolle Montagereihenfolge sorgt für ein sauberes Ergebnis. Zunächst werden Untergrund und Gefälle geprüft und, falls nötig, die Tragschicht oder Fundamente erstellt. Dann wird die Höhenebene als Oberkante Fertig festgelegt und die Lager bzw. Pfosten werden ausgerichtet. Anschließend werden die Tragprofile verlegt, gekoppelt und mit T-Verbindern und Kopplungen zum festen Rahmen ausgesteift; danach folgen Randabschlüsse und die Entwässerung. Zuletzt wird der Belag von einer definierten Startkante aus mit Clips oder Schrauben verlegt und die Erstreinigung durchgeführt. Wichtig ist, Höhenebene und Aussteifung vor dem Belag fertigzustellen und Rechtwinkligkeit sowie Ebenheit laufend zu kontrollieren. Eine konsequente Reihenfolge vermeidet Nacharbeiten und sichert ein dauerhaftes, ebenes Ergebnis.

  • In welcher Reihenfolge montiere ich die Terrasse?

    Die Montage folgt einer klaren Reihenfolge von unten nach oben. Zunächst wird der Untergrund vorbereitet, also geprüft, verdichtet und mit Tragschicht oder Fundamenten versehen sowie ein Filtervlies ausgelegt. Dann werden die Stelzlager oder Pfosten gesetzt und grob auf Höhe gebracht. Darauf kommen die Tragprofile, die ausgerichtet, gekoppelt und zum festen Rahmen ausgesteift werden; jetzt erfolgt der Feinabgleich der Höhe und des Gefälleausgleichs. Anschließend werden Randabschlüsse, Entwässerung und gegebenenfalls Pads gesetzt. Erst danach wird der Belag verlegt, beginnend mit der ersten ausgerichteten Reihe und einem definierten Wand- und Fugenabstand, und mit Start-, Mittel- und Endclips oder Verschraubung befestigt. Den Abschluss bilden Reinigung, Kontrolle der Befestigungen und das Setzen von Blenden. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass spätere Korrekturen kaum nötig sind.

  • Ist Aluminium als Unterkonstruktion recyclingfaehig?

    Ja, Aluminium ist eines der am besten wiederverwertbaren Baumaterialien und laesst sich nahezu vollstaendig und ohne Qualitaetsverlust recyceln. Das Einschmelzen von Aluminiumschrott benoetigt nur einen Bruchteil der Energie der Primaerherstellung, weshalb eine Aluminium-Unterkonstruktion am Ende ihrer langen Nutzungsdauer einen echten Materialwert behaelt. Da die Systembauteile geschraubt und geklemmt und nicht verklebt sind, lassen sie sich sortenrein demontieren und der Wiederverwertung zufuehren. Hinzu kommt, dass Aluminium witterungs- und korrosionsbestaendig ist und dadurch eine sehr lange Lebensdauer erreicht, was die Oekobilanz ueber die Nutzungszeit zusaetzlich verbessert. Damit verbindet die Aluminiumtechnik Langlebigkeit mit guter Rueckbau- und Recyclingfaehigkeit.

  • Ist das GS Alu-System bei Brandschutzanforderungen einsetzbar?

    Ja, die Aluminium-Systeme sind laut Materialgruppe Bundesmaterialamt = A01 NICHT BRENNBAR. Für unser Aluminiumsystem Aluvario liefern wir justierbare Metallfüße aus Aluminium bzgl. Brandschutzanforderungen - die im Normalfall z. B. Kunststoffstelzlager zum Niveauausgleich ausschließen.

  • Ist das System für den öffentlichen und gewerblichen Bereich geeignet?

    Ja, die Systemtechnik ist auch für den öffentlichen und gewerblichen Einsatz ausgelegt, etwa für Gastronomieterrassen, Laubengänge, Hotelanlagen oder begehbare Dächer. Für diese Nutzung wird in der Regel die höhere Nutzlast 5 kN je Quadratmeter angesetzt, was rund 500 Kilogramm je Quadratmeter entspricht und Menschenansammlungen abdeckt. Die Tragprofile sind so dimensioniert, dass sie unter dieser Last die zulässige Durchbiegung einhalten; maßgeblich ist dabei der jeweils angegebene maximale Fundamentabstand. Im gewerblichen Bereich kommt es zudem auf hohe Rutschhemmung, robuste Beläge und eine wartungsfreundliche, demontierbare Bauweise an, die das System bietet. Bei besonderen Anforderungen wie fahrbaren Pooldecks oder hohen Punktlasten sind objektbezogene Statiken vorgesehen. So lassen sich auch anspruchsvolle gewerbliche Projekte normgerecht und langlebig umsetzen.

  • Ist die Terrasse für Pool- und Salzwassernähe geeignet?

    Ja, das Aluminiumsystem ist für die Nähe zu Pool, Schwimmbad und Küste gut geeignet, weil Aluminium und nichtrostender Edelstahl korrosionsbeständig sind. Entscheidend ist die richtige Materialwahl bei der Befestigung: In chlor- und salzhaltiger Umgebung sollte konsequent höherwertiger A4-Edelstahl verwendet werden, der Chloriden besser widersteht. Die Aluminiumdiele ist nach Herstellerangabe chlor- und salzwasserbeständig und erreicht eine gute Rutschhemmung, was sie ideal für Poolumrandungen macht, wo Nässe und Barfußbegehung zusammenkommen. Beläge und Bauteile lassen sich nach Spritzwasserkontakt einfach abspülen. Bimetallkorrosion wird durch abgestimmte Materialpaarungen und Edelstahlverbinder vermieden. So entsteht eine dauerhaft schöne, sichere und pflegeleichte Poolterrasse, die auch unter den anspruchsvollen Bedingungen der Salzwasser- oder Chlorumgebung lange hält. Im Zweifel ist die A4-Qualität die sichere Wahl.

  • Kann ich die Montage selbst durchführen?

    Ein GS Terrassenmontagesystem ist ganz einfach selbst zu montieren. Die dafür notwendigen Werkzeuge sind z. B. Akkubohrschrauber / Kappsäge / Laser bzw. Wasserwaage / Maßband usw. Aluminium ist als Material sehr einfach zu bearbeiten - die vorkonfektionierten Systemteile sind einfach zu verbinden. Anleitungen zur Montage bekommen Sie in ausführlichen Montagehilfen, Videos aus unserer Mediathek, kostenloser Online-Schulung oder Schulung in unserem TTZ in Hille bei Minden in Minden-Lübbecke, Ostwestfalen-Lippe (NRW).

  • Kann ich die Terrasse später erweitern?

    Ja, die modulare Systemtechnik ist auf Erweiterbarkeit ausgelegt. Da die Tragprofile, Verbinder und Lager standardisiert sind und sich verschrauben und koppeln lassen, kann eine bestehende Terrasse später an einer freien Kante fortgesetzt werden. Profile werden über Kopplungsstücke verlängert, neue Stützenreihen ergänzt und der Belag im gleichen Raster weitergeführt. Wichtig ist, schon bei der Erstplanung die spätere Richtung der Erweiterung zu berücksichtigen, etwa bei der Lage der Randabschlüsse, der Verlegerichtung und der Gefälle- und Entwässerungsführung. Auch der Belag sollte als nachkaufbares Systemprodukt gewählt werden, damit Farbe und Profil später zueinander passen; hier hilft es, die Chargen- oder Farbnummer zu notieren. Die geschraubte Bauweise erlaubt es zudem, einzelne Bereiche zurückzubauen oder umzugestalten.

  • Kann ich vorhandene Betonplatten als Untergrund nutzen?

    Ja, eine bestehende, tragfähige Betonfläche oder ein altes Plattenbett eignen sich gut als Untergrund für einen Stelzlageraufbau. Die Lager stehen direkt auf dem festen Untergrund, gleichen über ihre Verstellbarkeit Unebenheiten und das vorhandene Gefälle aus und schaffen darüber eine ebene neue Belagsebene. Wichtig ist, dass der Untergrund tragfähig, frostsicher gegründet und frei von losen Teilen ist und dass das Wasser unter dem neuen Belag ablaufen kann; bestehende Abläufe dürfen nicht verschlossen werden. Auf glatten Flächen sorgen die griffigen Bodenteller und bei Bedarf Pads für einen sicheren Stand. So lassen sich alte, unebene oder optisch unschöne Betonterrassen aufwerten, ohne sie abreißen zu müssen. Die neue Fläche bleibt demontierbar, und der alte Belag dient weiter als wasserführende Ebene.

  • Kann man Beläge wie z. B. Dielen und Platten auf einer Terrasse kombinieren?

    Ja. Da die Aluminium-Unterkonstruktion belagsneutral ist, lassen sich verschiedene Beläge auf demselben System verlegen, etwa eine Holzzone zum Sitzen und eine Plattenzone als Essbereich. Wichtig ist der Höhenausgleich, weil Dielen- und Plattenstärken unterschiedlich sind: Die Lager werden je Zone so eingestellt, dass eine durchgehende, ebene Oberkante entsteht. Am Übergang sorgt ein Randabschluss oder ein Trennprofil für eine saubere Kante. Für Beläge ohne eigenes Auflager, wie Kunstrasen oder Schotter, bietet das Cleverdeck-Systembrett eine durchgehende Verlegeebene. So entstehen gestalterisch reizvolle Mischflächen mit klar getrennten Funktionsbereichen, die optisch und konstruktiv zusammenpassen.

  • Kann man eine neue Terrasse auf die alte legen?

    Ja. Bei der Sanierung auf Bestand wird eine neue Terrasse auf einem vorhandenen, tragfähigen Belag oder einer alten Platte errichtet, ohne diese zu entfernen. Stelz- bzw. Plattenlager stehen lose auf dem Altbelag, gleichen dessen Gefälle und Unebenheiten aus und schaffen eine neue Verlegeebene. Voraussetzung ist, dass der Bestand tragfähig ist und – bei Dachflächen – die Abdichtung intakt bleibt. Vorteile sind der Wegfall von Abriss und Entsorgung, eine kurze Bauzeit und die durchdringungsfreie, demontierbare Bauweise. Flache Lager sowie flache Profile halten die zusätzliche Aufbauhöhe gering, was an Türschwellen wichtig ist. So lässt sich
    eine in die Jahre gekommene Fläche schnell und sauber modernisieren, ohne den Untergrund aufzureißen.

  • Kann man eine Terrasse selber bauen?

    Ja, eine Terrasse lässt sich in vielen Fällen selbst bauen, besonders wenn sie ebenerdig auf tragfähigem Untergrund liegt. Systembaukästen aus höhenverstellbaren Stelzlagern, vorkonfektionierten Aluminiumprofilen und Clipbefestigungen erleichtern die Eigenleistung erheblich, weil sie das Vorbohren reduzieren, den Höhenausgleich vereinfachen und definierte Fugen vorgeben. Wichtig ist eine sorgfältige Planung von Untergrund, Gefälle, Lageranzahl, Aufbauhöhe und Material, da hier die häufigsten Fehler entstehen. Anspruchsvoller wird es bei Dachterrassen mit Abdichtung, bei statisch belasteten oder aufgeständerten Konstruktionen und bei Geländern, die als Absturzsicherung normgerecht ausgeführt und nachgewiesen werden müssen – hier sollten Fachleute eingebunden werden. Wer handwerklich geübt ist und sich an die Herstellervorgaben hält, kann eine ebenerdige Terrasse mit Systemkomponenten gut in Eigenleistung errichten und dabei Kosten sparen.

  • Kann man mit den Profilen Treppen, Rampen oder Möbel bauen?

    Ja. Für Treppen, Rampen, Outdoorküchen, Sitzbänke, Hochbeete und Poolumrandungen eignet sich das universelle Konstruktionsprofil Easy Construct PRO (45×45 mm). Es lässt sich an jeder Seite mit konfektionierten Systemverbindern kombinieren – 90°-Verbinder, Kopplung, T-Verbindungswinkel und 2D-Kopplung – und mit Systembohrschrauben verschrauben. Eine Positionierhilfe liegt jeder Bestellung bei.

    Für größere oder mobile Konstruktionen und höhere Stabilitätsanforderungen bietet sich zusätzlich das ALUVARIO-System mit Klemmtechnik an. So entstehen dauerhafte, korrosionsfreie Garten- und Loungeelemente, die konstruktiv und optisch zur Terrasse passen. Für weite Terrassenspannweiten bleiben hingegen die flachen Tragprofile zuständig; das Konstruktionsprofil ist kein Ersatz dafür.

  • Kann man Outdoormöbel oder Hochbeete aus den Profilen bauen?

    Ja. Mit dem Konstruktionsprofil Easy Construct PRO (45×45 mm) und den Systemverbindern lassen sich Outdoorküchen, Sitzbänke, Hochbeete und Poolumrandungen bauen.

    Das Profil ist an jeder Seite verbindbar, leicht zu bearbeiten und korrosionsfrei, also ideal für dauerhaft im Freien stehende Möbel. Verschraubt wird ohne Vorbohren mit Systembohrschrauben; eine Positionierhilfe liegt jeder Bestellung bei. In Kombination mit dem WaterUps-Bewässerungssystem entstehen Hochbeete mit nachhaltiger Kapillarbewässerung, die Wasser und Gießaufwand sparen. So wird das Terrassensystem zur Basis für individuelle Garten- und Loungeelemente, die optisch und konstruktiv zur Terrasse passen. Für weite Terrassenspannweiten bleiben hingegen die flachen Tragprofile zuständig; das Konstruktionsprofil ist dafür kein Ersatz.

  • Kann man Solarmodule in den Zaun integrieren?

    Ja. Über die Systeme ALUVARIO SOLAR und ZACALU Solar bietet GS Aluminium-Montagelösungen, mit denen sich Photovoltaik in Terrassen-, Zaun- und Überdachungsprojekte integrieren lässt. Der ZACALU-Solarzaun verbindet eine stabile, freistehende Zaunkonstruktion mit Solarmodulen und wird so zum stromerzeugenden Sichtschutz, während ALUVARIO SOLAR universelle Modulhalterungen für Dächer, Wände und Untergründe bereitstellt. So entstehen multifunktionale Außenanlagen, die Sicht- oder Wetterschutz mit Stromerzeugung kombinieren. Die Systeme nutzen dieselbe robuste Aluminium-Profil- und Klemmtechnik wie die Terrassensysteme. Zu beachten ist, dass für die PV-Lasten eine eigene Auslegung und Statik erforderlich ist; diese sollte projektbezogen mit dem Hersteller abgestimmt werden.

  • Lässt sich die Terrasse rückstandslos zurückbauen?

    Ja, die durchgehend geschraubte und geklemmte Bauweise ist ein wesentlicher Vorteil des Systems, da sie einen sortenreinen und weitgehend rückstandslosen Rückbau erlaubt. Auf Dachterrassen liegt der Aufbau ohnehin lose und durchdringungsfrei auf den Stelzlagern, sodass die Abdichtung beim Rückbau unversehrt bleibt. Belag, Tragprofile, Lager und Befestigungen lassen sich getrennt demontieren, wiederverwenden oder dem Recycling zuführen; Aluminium behält dabei seinen Materialwert. Das ist nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern auch praktisch, etwa bei Mietobjekten, bei späteren Wartungsarbeiten an der Dachfläche oder beim Umzug einer mobilen Terrasse. Weil nichts verklebt oder vergossen wird, entstehen keine schwer trennbaren Materialverbunde. Damit verbindet die Bauweise einfache Montage mit ebenso einfacher Demontage und guter Wiederverwertbarkeit.

  • Platten in Splitt oder auf Plattenlager verlegen?

    Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Die Verlegung im Splittbett ist kostengünstiger und für ebenerdige Terrassen auf gewachsenem Boden geeignet: Die Platten liegen auf einer abgezogenen Edelsplittschicht über der Frostschutzschicht, Wasser versickert durch die offenen Fugen. Nachteile sind der begrenzte Höhenausgleich, mögliches Absacken einzelner Platten und Unkraut in den Fugen. Die Verlegung auf höhenverstellbaren Stelz- oder Plattenlagern ist flexibler: Sie gleicht Unebenheiten und Gefälle präzise aus, schafft ein gleichmäßiges Fugenbild, hält die Platten demontierbar und ist die einzige sinnvolle Lösung auf Dachterrassen mit Abdichtung. Dafür ist sie teurer und benötigt eine ausreichende Aufbauhöhe. Für eine dauerhaft ebene, pflegeleichte und auf Abdichtungen geeignete Fläche sind Stelzlager im Vorteil; für eine einfache, preiswerte Gartenterrasse kann das Splittbett genügen.

  • Rostet eine Aluminium-Unterkonstruktion?

    Nein, Aluminium rostet nicht im Sinne von Eisen. Es bildet an der Luft sofort eine dünne, festhaftende Oxidschicht, die das darunterliegende Metall vor weiterer Korrosion schützt. Dadurch sind Aluminium-Unterkonstruktionen ohne zusätzlichen Anstrich dauerhaft witterungsbeständig, frostsicher und verrottungsfrei, auch bei Dauerfeuchte. Eloxierung oder Pulverbeschichtung verstärken den Schutz und ermöglichen Farbgebung. In aggressiven Umgebungen mit Salz oder Chlor bleibt Aluminium beständig, während die Befestigung dann in Edelstahl A4 auszuführen ist, um Kontaktkorrosion und Verfärbungen zu vermeiden. Diese Eigenschaften machen Aluminium zum besonders langlebigen Werkstoff für die Unterkonstruktion, der den Belag in der Regel überdauert und nur eine korrosionsgerechte Schraubenwahl erfordert.

  • Wann muss ich eine Fassaden- & Türeintrittsrinne installieren?

    Am Übergang zur Türschwelle muss der Belag so hoch liegen, dass ein möglichst schwellenarmer, barrierefreier Übergang entsteht, ohne dass Wasser ins Haus laufen kann. Dafür wird die Belagsoberkante meist knapp unter die Schwelle gelegt und ein definierter Abstand zur Tür gehalten, damit Wasser ablaufen und die Schwelle hinterlüftet bleibt. Bei Dachterrassen und Balkonen darf die Abdichtung nicht durchdrungen werden; der Höhenausgleich erfolgt über die verstellbaren Lager, sodass die Belagsebene exakt auf das gewünschte Niveau gebracht wird. Eine Rinne oder ein Drainagerost direkt vor der Schwelle nimmt anfallendes Wasser auf und führt es ab. Wichtig ist, die geforderte Anschlusshöhe der Abdichtung an aufgehende Bauteile nicht zu unterschreiten. So entsteht ein ebener, sicherer und trockener Übergang ins Haus.

  • Warum braucht die Terrasse Abstand zu festen Bauteilen wie Attika oder Fassade?

    Die Bauteiltrennung zwischen Terrasse und Fassade nimmt Bewegungen, Setzungen und Wärmedehnung beider Bauteile auf, sodass sie sich nicht gegenseitig schädigen. Aluminiumprofile dehnen sich bei Erwärmung aus, und auch Platten arbeiten; ohne Trennfuge könnten Risse, Druckstellen und Abdichtungsschäden am Wandanschluss entstehen. Üblich ist ein umlaufender Randabschluss mit Trennfuge zur Wand, der zugleich Spritzwasser und Schmutz fernhält und die Belüftung der Hinterlüftungsebene sichert. Ein Wandanschlussprofil deckt die Fuge sauber ab, ohne die Abdichtung und ihre Anschlusshöhe zu beeinträchtigen. So bleibt der Übergang dauerhaft schadensfrei und optisch ruhig. Der Abstand ist also kein Schönheitsfehler, sondern eine bauphysikalisch sinnvolle Trennung.

  • Warum braucht eine Plattenterrasse einen Randabschluss?

    Ein komplett umlaufender Randabschluss erfüllt mehrere Aufgaben: Er verhindert das Wandern der Platten zum Rand, schafft die oft geforderte Bauteiltrennung zur Fassade und fasst Schmutzkanten oder geschnittene Reststücke sauber ein. Zudem reduziert er die Dreh- und Kippwirkung von Platten in den Randbereichen, gerade bei leichten oder geschnittenen Reststücken. GS bietet den breiten Randabschluss PRO (115×35 mm) sowie den schmaleren Randabschluss Easy (72,5×24 mm) und ein Adapterprofil Easy (80×28 mm) für 19–35 mm starke Platten. Für die Randprofile ist eine Pad-Rolle (3 mm) einzusetzen. Ohne umlaufenden Randabschluss können Platten verrutschen, kippen und das Fugenbild am Rand unsauber wirken. Der Randabschluss ist daher ein wichtiger Bestandteil einer dauerhaften Plattenterrasse. Ein umlaufender Randabschlussrahmen ist z. B. bei der Montage von Platten auf Plattenlagern fundamental wichtig und auf z. B. Flachdächern auch von der Flachdachnorm gefordert, wenn es keine umlaufende Wandbegrenzung oder Attika gibt.

  • Warum ist die Rahmenaussteifung so wichtig?

    Die Aussteifung ist das biegesteife Verbinden der Tragprofile zu einem festen Rahmen, der die Fläche gegen Verschieben, Kippeln und Verdrehen sichert. Nach Herstellererfahrung ist der feste Rahmen – neben den Fundamenten – die wichtigste Voraussetzung für eine reklamationsfreie Terrasse. Im ALUECOFIX-System wird über T-Verbinder und Winkel, deren 4-mm-Sitz eine Drehblockade bildet, sowie über Kopplungen und 2D/3D-Gelenke ausgesteift; verschraubt wird fest mit Systembohrschrauben 4,8×25 mm. Gerade bei schwimmender, aufgestelzter Verlegung verhindert die Rahmenaussteifung Schwingungen und Wippeffekte, weil die Profile nicht einzeln arbeiten, sondern als Scheibe zusammenwirken. Eine unzureichend ausgesteifte Konstruktion neigt zu Bewegung, Klappern und sich lösenden Verbindungen. Im Bereich Terrassenbau ist es absoluter Stand der Technik, dass Terrassen-Unterkonstruktionsprofile auf Stelzlagern "schwimmend" verlegt und als biegesteifer Rahmen verbaut werden müssen.

  • Warum spannen höhere Profile weiter?

    Die Spannweite eines Profils hängt von seiner Biegesteifigkeit ab, die das Flächenträgheitsmoment beschreibt. Dieser Querschnittskennwert wächst überproportional mit der Profilhöhe: Eine Verdopplung der Höhe erhöht das Trägheitsmoment näherungsweise um das Achtfache. Deshalb überbrücken hohe Profile wie das 45×85 oder 80×120 ein Vielfaches der Spannweite flacher Profile bei vergleichbarem Materialeinsatz. Für die Praxis bedeutet das: Wer große Lagerabstände will, wählt ein höheres Profil, statt die Breite zu vergrößern. Das Trägheitsmoment ist die physikalische Grundlage der Statiktabellenwerte. So lässt sich mit der richtigen Profilhöhe die Zahl der Lager und Fundamente deutlich reduzieren, was Material und Montageaufwand spart.

  • Warum wippt oder schwingt meine Terrasse?

    Schwingen und Wippen entstehen vor allem bei lose aufgestelzten Konstruktionen mit zu großen Lagerabständen, geringem Flächengewicht oder unzureichender Rahmenaussteifung. Auch wenn die Profilstatik einen Maximalwert erlaubt, ist dieser nicht immer der praxisgerechte Wert. GS empfiehlt deshalb bei Dielenbelägen mindestens 4 bis 4,5 Lager pro Quadratmeter und eine feste Rahmenverbindung. Wirksame Gegenmaßnahmen sind ein engeres Lagerraster, eine konsequente Aussteifung der Profile zu einem biegesteifen Rahmen über T-Verbinder und Kopplungen, eine Verankerung auf Fundamenten sowie ausreichende Auflast. Wer die Maximalwerte der Tabelle ausreizt, ohne die Stabilität zu prüfen, riskiert ein spürbares Nachgeben. Eine sorgfältig ausgesteifte und verankerte Konstruktion bleibt dauerhaft fest und ruhig.

  • Was bedeutet die Durchbiegung L/300?

    L/300 ist der Grenzwert für die zulässige Durchbiegung eines Tragprofils: Die maximale Durchbiegung unter Volllast darf ein Dreihundertstel der Stützweite nicht überschreiten. Bei 3.000 mm Stützweite sind das 10 mm. GS rechnet die Profilstatik nach diesem Kriterium auf die Höchstlast von 5 kN/m². Der Grenzwert begrenzt das spürbare Nachgeben des Belags und sichert ein angenehmes, festes Begehen sowie die Funktion der Plattenfugen. Je steifer ein Profil – also je höher sein Trägheitsmoment –, desto größer ist die zulässige Stützweite bei gleichem L/300-Kriterium. Deshalb spannen höhere Profile wie das 45×85 deutlich weiter als flache. L/300 ist eine Anforderung an die Verformung und damit ergänzend zur reinen Tragfähigkeit zu sehen.

  • Was bedeutet die Nutzlast 5 kN/m²?

    Eine Nutzlast von fünf Kilonewton je Quadratmeter entspricht rund 500 Kilogramm je Quadratmeter und ist der Wert, der typischerweise für öffentlich genutzte Flächen mit Menschenansammlungen angesetzt wird. Kilonewton ist die Krafteinheit der Statik; fünf kN/m² beschreiben also eine flächig verteilte Last in dieser Größenordnung. Die Tragprofile sind so dimensioniert, dass die angegebenen maximalen Fundamentabstände den Durchbiegungsnachweis unter dieser Last mit der Begrenzung L durch 300 einhalten. Für rein private Terrassen liegen die anzusetzenden Nutzlasten meist niedriger, sodass dort größere Spannweiten oder schlankere Profile möglich sind. Der 5-kN-Wert ist ein rechnerischer Prüf- und Bemessungswert und ersetzt keine bauaufsichtliche Zulassung. Welche Nutzlast konkret gilt, richtet sich nach der Nutzungskategorie der Norm und dem Standort.

  • Was ist bei schweren Pflanzkübeln auf der Terrasse zu beachten?

    Große, gefüllte Pflanzkübel erzeugen erhebliche Punktlasten, die bei punktgelagerten Plattenbelägen zu Bruch führen können, wenn sie zwischen den Eckenlagern stehen. Schwere Kübel sollten daher über Auflagerpunkten oder verstärkten Bereichen platziert werden; bei großen Formaten ist ein Mittelauflager oder ein durchbruchsicheres Gitterrost-System sinnvoll. Auf Dachterrassen erhöhen Kübel zudem die Auflast und müssen in die Statik einbezogen werden. Untersetzer mit Füßen sorgen für Belüftung und schützen den Belag vor Staunässe und Verfärbung. Die Lage der Kübel wird idealerweise schon im Verlegeraster mitgeplant, damit sie über tragfähigen Punkten stehen. So lassen sich auch schwere Bepflanzungen sicher und ohne Risiko für den Belag aufstellen. Im GS Online Terrassenplaner können Sie solche Anforderungen kinderleicht planen.

  • Was ist das ALUVARIO-System?

    ALUVARIO CONSTRUCT ist ein Aluminium-Profilsystem mit Maschinenbau-Nuten von GS für anspruchsvolle, rückbaubare Konstruktionen. Es nutzt eine spanlose Klemmtechnik: Nutensteine werden mit M8-Schrauben in der Profilnut verspannt und erzeugen je Nutenstein einen Anpressdruck von 300 bis 550 kg, was sehr feste und zugleich lösbare Verbindungen ermöglicht.

    Die Profilreihe reicht von 35×35 über 45×45, 45×80, 45×160 bis zu Systempfosten 80×80 und 115×115 mm (Aufständerung bis 2,50 m) sowie dem schweren ALUVARIO PRO 110×160 mm. Anders als beim verschraubten ECOFIX-System lässt sich die Position der Verbindung frei verschieben und nachjustieren. Dadurch eignet sich ALUVARIO besonders für mobile Terrassen, fahrbare Pooldecks, Treppen und Rampen. ECOFIX- und ALUVARIO-Verbinder sollten nicht vermischt werden.

  • Was ist das Cleverdeck Bodenprofil?

    Das ALUECOFIX Cleverdeck ist ein Aluminium-Systembrett mit dem Querschnitt 145×10 mm und H-Nut, lieferbar in 2 m und 4 m Länge. Es wird auf allen ALUECOFIX-Profilen montiert und bildet eine durchgehende, stabile Verlegeebene für Beläge, die selbst kein flächiges Auflager haben – etwa Kunstrasen, Schotter, Kies oder gemischte Beläge. Befestigt wird es mit WPC-Klammern oder Senkkopf-Bohrschrauben 4,2×22 mm; der empfohlene Balkenabstand beträgt maximal 600 mm. Durch die geringe Profilhöhe von 10 mm eignet es sich für flache Aufbauten und individuell gemischte Terrassenflächen. Als reines Aluminiumprofil ist es witterungs- und verrottungsbeständig und ergänzt die Tragprofile dort, wo eine geschlossene Auflagefläche gebraucht wird.

  • Was ist das Panorama-Terrassenkit?

    Das Panorama® Terrassenkit ist ein auflastgehaltenes Aluminium-Geländersystem der GS Terrassen Montagesysteme für privat genutzte Flachdachterrassen, das ohne Durchdringung der Abdichtung auskommt. Es ist ein zum Patent angemeldetes 2-in-1-System aus Geländer und Stelzlagerkonstruktion und wird mit statischem Nachweis geliefert. Seine Stand- und Kippsicherheit erhält es über die Auflast des Terrassenbelags, also über das Gewicht der Beton-, Stein- oder Keramikplatten, Holzdielen oder Verbundwerkstoffe, die auf der Konstruktion liegen. Die Aufbauhöhe beträgt minimal 10,5 cm und maximal 34 cm inklusive Belag; die Auslegerschienen sind mindestens 200 cm lang, woraus sich eine Mindestflächenbreite von 200 cm ergibt. Ausleger und Adapterplatte sind nur in Verbindung mit dem ECOFIX- oder ALUVARIO-System erhältlich und werden nicht einzeln verkauft. Weil jede Einbausituation anders ist, erfolgt die Planung objektbezogen auf Anfrage. Das System ist modular, UV- und witterungsbeständig sowie recyclebar.

  • Was ist das Plattenhalter-Set und wie funktioniert es?

    Das GS-Plattenhalter-Set ist ein Lager für die lose Verlegung von Platten aus Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein oder Beton. Es besteht aus einem Unterteil 80×80×6 mm, einem Aufsatz für die Kreuzfuge 70×70×2 mm und einem Gummigranulatpad 80×80×3 mm; daraus ergibt sich eine Fugenbreite von 3 bis 4 mm. Der Halter wird mit einer Senkkopfschraube 4,2×22 mm auf dem Profil verschraubt und kann während der Montage noch ausgerichtet werden, um Maßabweichungen der Platten auszugleichen. Das Gummipad mindert Kippeln und Schallübertragung, und die punktuelle Lagerung sorgt für allseitigen Wasserablauf. Für niedrige Aufbauten gibt es zusätzlich das flache Plattenlager Easy in 10 und 20 mm.

  • Was ist das WaterUps-Bewässerungssystem?

    WaterUps ist ein nachhaltiges Bewässerungssystem mit Kapillareffekt, das Feuchtigkeit aus unterirdischen Tanks nach dem Dochtprinzip langsam zu den Pflanzenwurzeln führt. Die Bewässerungselemente halten rund 35 cm unterhalb der Wurzelzone einen vor Verdunstung geschützten Wasservorrat bereit, der sich durch Regen oder ein Zulaufrohr füllt. Dadurch sinken die Gießhäufigkeit um bis zu 90 % und der Wasserverbrauch um bis zu 80 %. Das System besteht aus 100 % Recyclingmaterial und eignet sich für Hochbeete, Pflanzgefäße, Beete und Dachbegrünung, auch in Kombination mit Terrassen- und Hochbeetkonstruktionen aus dem Aluminium-System. Es hat keine tragende Funktion, sondern dient ausschließlich der ressourcenschonenden Bewässerung.

  • Was ist das ZACALU-Zaunsystem?

    ZACALU ist das Aluminium-Zaun- und Sichtschutzsystem von GS für Füllungen aus WPC, BPC, Aluminium und weiteren Materialien. Es bietet eine stabile, witterungsbeständige Zaunkonstruktion samt Zauntüren und lässt sich mit demselben Qualitäts- und Systemanspruch wie die Terrassensysteme planen und montieren. In der Solar-Variante wird der Zaun mit Photovoltaikmodulen zum stromerzeugenden Sichtschutz. ZACALU ergänzt Terrassenprojekte um passende Einfriedungen und Sichtschutzlösungen aus Aluminium, etwa um Loungebereiche abzugrenzen oder Wind- und Sichtschutz zu schaffen. Da es sich um ein eigenes System handelt, sollten die Komponenten nicht mit den Terrassenprofilen vermischt werden; bei der Planung sind Wind- und gegebenenfalls Schneelasten zu berücksichtigen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Stelzlager BASE und PRO?

    BASE und PRO sind zwei Höhenreihen derselben Stelzlagerfamilie aus verstärktem Polypropylen. Die BASE-Reihe deckt den häufigsten Bereich für Dach- und Gartenterrassen ab, mit Stufen von 11–15 mm bis 170–270 mm; ab Größe 40–70 ist eine Balkenaufnahme integriert. Die PRO-Reihe ist für große Aufbauhöhen ausgelegt und reicht in Stufen bis 470–570 mm. Beide nutzen denselben Ø-200-MM-Bodenteller, den 130-mm-Kopf und den stufenlosen Gewindemechanismus und lassen sich über Adapter (25/50/100 mm) erweitern. Mit zunehmender Auszugshöhe sinkt die zulässige Last tendenziell, weshalb sehr hohe Lager sorgfältig auszusteifen sind. Die Wahl richtet sich allein nach der benötigten Höhe; für niedrige Aufbauten genügt BASE, für hohe wird PRO eingesetzt.

  • Was ist der Unterschied zwischen Stelzlager und Plattenlager?

    Beide sind höhenverstellbare Lager, unterscheiden sich aber im Lagerkopf und im Einsatzzweck. Ein Stelzlager ist die allgemeine Bezeichnung für eine höhenverstellbare Stütze, die sowohl eine Unterkonstruktion für Dielen als auch Platten tragen kann. Ein Plattenlager ist eine Sonderform, deren Kopf ein Fugenkreuz trägt: Es nimmt vier Plattenecken auf, hält die Platten auf gleichmäßigem Fugenabstand – im GS-System typischerweise 3 Millimeter – und sorgt für ein sauberes Fugenbild. Für Dielenbeläge wird der Lagerkopf hingegen mit einer Auflage für die Tragprofile ausgestattet. Vereinfacht gilt: Plattenlager für lose verlegte Keramik-, Stein- und Betonplatten, Stelzlager mit Profilauflage für Dielenkonstruktionen. Beide gleichen Gefälle und Unebenheiten aus und bleiben demontierbar.

  • Was ist die Aluminiumdiele PRO und wo wird sie eingesetzt?

    Die Aluminiumdiele PRO ist eine Terrassendiele aus Aluminium (212×18 mm), die mit der Hightech-Folie Renolit GEOFOL FH für den Außeneinsatz ummantelt ist. Sie ist witterungsstabil, unverrottbar, formstabil und farbtreu, rutschfest nach R10 (A) sowie kratz- und abriebfest. Besonders relevant: Sie ist chlor- und salzwasserresistent und erreicht die Brandschutzklasse Bfl-s1 (schwer entflammbar) nach DIN EN 13501-1. Bei 5 kN Nutzlast (L/300) sind Überbrückungen bis 1.300 mm möglich, das Klicksystem sorgt für optimalen Wasserablauf.

    Eingesetzt wird sie auf Pooldecks, Dachterrassen, in salzwassernahen Lagen und in Bereichen mit erhöhten Brandschutzanforderungen, wo Holz oder WPC an Grenzen stoßen. Start- und Endprofile sind separat erhältlich und sollten mitgeplant werden.

  • Was ist ECOFIX WALL?

    ECOFIX WALL ist das Aluminium-Fassadensystem von GS zur Verkleidung von Fassaden, Wänden, Gartenhäusern und Carports. Es nutzt dieselbe Profil- und Verbindungslogik wie das Terrassensystem, ist also belagsneutral und mit Winkeln, Kopplungen und Ankern in 2D und 3D montierbar. Für den konstruktiven Schutz hinter der Bekleidung werden selbstklebende EPDM-Fassadenbänder auf der Unterkonstruktion platziert, die luft- und wasserdicht sind und Staunässe verhindern. So entsteht eine hinterlüftete, dauerhafte Wandverkleidung aus demselben System, mit dem auch die Terrasse gebaut wird. Zu beachten sind die eigenen Anforderungen an Fassadenstatik und gegebenenfalls Brandschutz; Terrassenprofile dürfen nicht ohne entsprechende Freigabe als Fassade eingesetzt werden.

  • Was ist ein auflastgehaltenes Geländer?

    Ein auflastgehaltenes Geländer ist eine Absturzsicherung, die ihre Stand- und Kippsicherheit allein über das Gewicht des Terrassenbelags erhält und ohne Verschraubung in den Untergrund auskommt. Die Geländerpfosten stehen auf Tragschienen, die unter den Belagsplatten oder Dielen liegen; deren Auflast verhindert, dass das Geländer bei horizontaler Belastung kippt. Der große Vorteil liegt darin, dass die Dachabdichtung vollständig intakt bleibt, weil keine Durchdringung erfolgt. Dadurch sind auflastgehaltene Geländer die bevorzugte Lösung für privat genutzte Dach- und Flachdachterrassen und lassen sich auch nachrüsten. Da die erforderliche Auflast und die Pfostenabstände von der Konfiguration abhängen, werden solche Systeme objektbezogen statisch berechnet. Das Panorama-Terrassenkit ist ein Beispiel für ein auflastgehaltenes Aluminium-Geländersystem.

  • Was ist ein fahr- & begehbares Pooldeck?

    Ein fahrbares Pooldeck ist eine verschieb- oder begehbare Poolabdeckung, die den Pool je nach Bedarf abdeckt oder freigibt und dabei als nutzbare Terrassenfläche dient. GS realisiert solche Decks mit dem ALUVARIO-PRO-System und seiner spanlosen Klemmtechnik, die einen festen, rückbaubaren Rahmen ermöglicht. Wegen der besonderen Lastsituation – kein fest auf Fundamenten verschraubter 5-kN-Aufbau – gelten gesonderte Prüfwerte, für die ein Prüfbericht angefordert werden sollte. Solche Decks verbinden Sicherheit, weil sie den Pool abdecken, mit Flächengewinn und werden objektbezogen geplant. Die Standard-Statikwerte des Terrassensystems lassen sich nicht übertragen. Wer ein fahrbares Pooldeck plant, sollte früh die Statik und die Mechanik der Verschiebung mit dem Hersteller abstimmen. Weitere Vorteile eines Pooldecks sind der Schutz des Poolwassers vor Verschmutzung und inkl. Dämmung selbstverständlich auch der wesentlich geringere Energieverbrauch.

  • Was ist eine mobile oder portable Terrasse?

    Eine portable oder mobile Terrasse ist eine rückbaubare, oft temporär genutzte Fläche – etwa für Camping, Veranstaltungen, Messen oder Mietobjekte. Das ALUVARIO-System mit spanloser Klemmtechnik eignet sich dafür besonders, da es sich ohne Materialverlust mehrfach auf- und abbauen lässt und dennoch einen festen, ausgesteiften Rahmen bildet. Die Beläge sind frei wählbar und demontierbar. So entsteht eine stabile Terrasse, die transportiert, umgesetzt oder eingelagert werden kann, ohne dauerhafte Eingriffe am Untergrund zu hinterlassen. Im Gegensatz zu verklebten oder fest verschraubten Aufbauten bleibt die Konstruktion vollständig rückbaubar und wiederverwendbar. Damit ist sie ideal für Situationen, in denen die Terrasse nicht dauerhaft an einem Ort bleiben soll.

  • Was ist eine schwimmende Verlegung?

    Schwimmende Verlegung bedeutet, dass der Belag und seine Unterkonstruktion nicht fest mit dem Untergrund verbunden, also nicht verschraubt, verklebt oder verdübelt sind, sondern lose darauf aufliegen und durch ihr Eigengewicht und die innere Aussteifung an Ort und Stelle bleiben. Dieses Prinzip ist die Grundlage der Stelzlagerterrasse und hat mehrere Vorteile: Die Abdichtung von Dächern und Balkonen wird nicht durchdrungen und bleibt unversehrt, die Konstruktion kann sich temperaturbedingt frei bewegen, und der gesamte Aufbau ist jederzeit demontierbar und damit wartungs- und recyclingfreundlich. Gegen Windsog wird die schwimmende Fläche bei Bedarf durch Auflast oder Randverankerung gesichert, ohne die Abdichtung zu verletzen. Auf gewachsenem Boden übernimmt die verdichtete Tragschicht die Lastverteilung. Die schwimmende Bauweise verbindet so Schutz der Bausubstanz mit Flexibilität und einfacher Rückbaubarkeit.

  • Welche Fugenkreuze gibt es und wofür?

    Fugenkreuze nehmen vier benachbarte Platten gleichzeitig auf und halten sie auf konstantem Abstand. Im GS-System gibt es Fugenkreuze mit 3 mm Fugenbreite in den Höhen 10, 15 und 20 mm sowie in den Farben Schwarz, Braun-Beige, Steingrau und Transparent, sodass die Fuge zum Belag passt. Über Sollbruchstellen lassen sie sich für Seiten- und Eckvarianten knicken. Das Fugenkreuz PRO besitzt einen Unterboden (Ø 70 mm), der es gegen Wandern und Einsinken fixiert; das Fugenkreuz PRO PLUS hat eine Auflagefläche von 200×200 mm und wird mit einem 250-mm-Stahlnagel gegen Verrutschen gesichert. So entsteht ein gleichmäßiges Fugenbild bei sicherer Plattenlagerung, auch in Rand- und Eckbereichen.

  • Welche Längen haben die Aluminiumprofile?

    Die Standardlängen der ALUECOFIX-Profile betragen je nach Profil 2 m und 4 m, bei den Schwerlastprofilen 45×85, 45×175 und 80×120 zusätzlich 6 m. Längere Profile reduzieren die Zahl der Kopplungsstöße, sind aber schwerer zu transportieren und zu handhaben. Über Universal- bzw. profilspezifische Kopplungen lassen sich die Profile biegesteif verlängern, sodass auch Flächen über die Standardlänge hinaus durchlaufende Träger erhalten. Bei der Materialberechnung wird die Standardlänge mit dem Verlegeraster und einer Verschnittreserve abgeglichen, um Stückzahlen und Stoßpunkte sinnvoll zu planen. Wegen der Länge erfolgt die Lieferung in der Regel per Spedition auf Paletten.

  • Welche Schraube braucht man für die ALUECOFIX-Profile?

    Für die feste Verschraubung der ECOFIX-Systemteile dient die gehärtete Systembohrschraube 4,8×25 mm, die ohne Vorbohren direkt in das Aluminium eingedreht wird und sich ihr Gewinde selbst schneidet. Für das flache 45×15-Profil wird die kürzere Variante 4,8×16 mm verwendet, für den 47-mm-Verbinder des Easy-Construct-Systems die 5,5×60 mm. Der integrierte 4-mm-Schraubkanal nimmt zudem M4-Gewindeschrauben auf. Muss doch vorgebohrt werden, eignet sich ein HSS-Spezialbohrer Ø 3,2 mm für alle Bohrschrauben. Für die sichtbare Befestigung von Holzdielen auf der Alu-Unterkonstruktion verkürzt die Speedfix-Flügelbohrschraube (5,5 mm, A4) die Arbeit erheblich. Wichtig ist, die zum jeweiligen Bauteil passende Schraubenlänge und -güte zu wählen.

  • Welche Stelzlager-Höhen gibt es?

    Die GS-Stelzlager sind in vielen gestuften Höhen erhältlich und über das Gewinde stufenlos einstellbar, insgesamt im Bereich von 11 bis 500 mm. Die BASE-Reihe deckt Stufen von 11–15 mm über 27–40, 70–120 bis 170–270 mm ab; ab Größe 40–70 ist eine Balkenaufnahme integriert. Die PRO-Reihe reicht für hohe Aufbauten bis zur Stufe 470–570 mm. Über Adapter (25, 50, 100 mm) und einen 10-mm-Aufsatz lassen sich die Stufen lückenlos kombinieren und große Höhen exakt erreichen. Für noch höhere Aufständerungen kommen Systempfosten zum Einsatz (80×80 bis 1,80 m, ALUVARIO 115×115 bis 2,50 m). So lässt sich nahezu jede Aufbauhöhe vom flachen Balkon bis zur hohen Hangterrasse realisieren. Für einen evtl. nötigen Gefälleausgleich bieten wir eine stabile, sichere Gefälleausgleichscheibe mit einem Einstellbereich von 0-7 % an. Systemvorteil. Diese Ausgleichscheibe wird nur da eingesetzt, wo es nötig ist, und sitzt fest eingestellt sicher unter dem Fuß der Stelz- und Plattenlager.

  • Welche Verlegemuster sind möglich?

    Bei Dielen ist die parallele Verlegung in einer Richtung das gängigste Muster, ergänzt um Varianten wie versetzte Stoßfugen im wilden Verband, Diagonalverlegung oder Fischgrät- und Rahmenmuster für eine gestalterische Note. Jedes Muster stellt eigene Anforderungen an die Unterkonstruktion: Diagonale oder gedrehte Verlegung verlangt ein engeres oder gedrehtes Tragraster, weil die Dielen einen anderen Winkel zu den Profilen haben, und erzeugt mehr Verschnitt. Bei Platten reichen die Muster vom schlichten Kreuzfugenraster über den Halbverband bis zu Mischformaten; die Lager werden dabei in den Fugenkreuzungen gesetzt. Wichtig ist, das Muster vor dem Bau festzulegen, da es Tragraster, Materialmenge und Verschnitt bestimmt. Eine maßstäbliche Skizze hilft, Randanschnitte und Reststreifen optimal zu verteilen und ein gleichmäßiges Gesamtbild zu erzielen. Das GS System bietet mit dem Aluminium Clever Deck auch die Möglichkeit, weiche Beläge wie Kunstrasen in die Flächen als Mischbelag zu integrieren.

  • Welchen Wand- und Randabstand muss ich beim Belag einhalten?

    Zu festen Bauteilen wie Hauswand, Brüstung oder Säulen sollte eine Bewegungsfuge eingehalten werden, damit der Belag arbeiten kann und sich bei Temperaturwechseln ausdehnen darf, ohne anzustoßen. Holz und WPC quellen und schwinden mit Feuchte und Temperatur, Aluminium dehnt sich bei Erwärmung; ein zu knapper Anschluss führt sonst zu Verwerfungen oder Knarzen. Der konkrete Abstand richtet sich nach Belagsmaterial, Dielenlänge und Verlegetemperatur und wird in der jeweiligen Verlegeanleitung angegeben. Ebenso ist zwischen den Dielen ein gleichmäßiger Fugenabstand einzuhalten, der die Hinterlüftung und das Abtrocknen unterstützt; bei Clipsystemen gibt der Clip diesen Abstand automatisch vor. An den Stirnseiten sorgt eine Tropfkante oder ein definierter Bodenabstand für Wasserablauf. So bleibt die Fläche dauerhaft eben und spannungsfrei.

  • Welches Werkzeug braucht man für die Montage von einem Alu-System?

    Für die Montage einer Aluminium-Unterkonstruktion genügt überschaubares Werkzeug: ein kräftiger Akkuschrauber mit passenden TX-Bits, eine Kapp- oder Handkreissäge mit Aluminium- bzw. Multimaterialblatt zum Ablängen der Profile, Maßband, Schlagschnur, Wasserwaage sowie Laser oder Schlauchwaage zum Einrichten der Höhenebene. Da das System dank Schraubkanal ohne Vorbohren auskommt, entfällt meist der Bohrschritt; bei Bedarf dient der Spezialbohrer Ø 3,2 mm. Für die sichtbare Holzbefestigung beschleunigt die Speedfix-Flügelbohrschraube die Arbeit. Wegen scharfer Aluminiumspäne gehören Schutzbrille und Handschuhe dazu, und die Späne sollten anschließend gründlich entfernt werden, da sie Flugrostflecken hinterlassen können.

  • Wie baut man eine bestehende alte Terrasse um?

    Bei der Sanierung wird zunächst der Zustand des vorhandenen Untergrunds geprüft: Ist die alte Beton- oder Plattenfläche tragfähig, frostsicher und ist der Wasserablauf intakt, kann darauf direkt mit Stelzlagern ein neuer Belag aufgebaut werden, ohne abzureißen. Lockere oder schadhafte Bereiche werden ausgebessert, grobe Unebenheiten gleichen die verstellbaren Lager aus. Auf alten, durchdringungsfrei abzudichtenden Flächen wie Balkonen gilt dasselbe Prinzip wie bei der Dachterrasse: Schutzlage auflegen und lose aufständern. Der große Vorteil ist die geringe Aufbauhöhe und das niedrige Gewicht des Aluminiumsystems, sodass oft keine Schwellen- oder Türprobleme entstehen. Vor Beginn sollten Höhenverhältnisse, Anschlüsse und Entwässerung aufgenommen werden. So entsteht aus einer in die Jahre gekommenen Fläche eine moderne, ebene und pflegeleichte Terrasse, die jederzeit wieder demontierbar bleibt.

  • Wie baut man eine runde oder geschwungene Terrasse?

    Runde, vieleckige oder geschwungene Terrassengrundrisse lassen sich mit winkelverstellbaren Kopplungen realisieren. Die 2D-Kopplung verbindet zwei Profile winkelverstellbar in einer Ebene und ermöglicht so Schrägen und Rundungen; sie ist für die Profile 45×23, 45×38 und 45×85 erhältlich, in der PRO-Ausführung auch für 80×120. Für räumliche Versätze, etwa Höhenunterschiede in mehreren Achsen, kommen die 3D-Gelenke Front und Side zum Einsatz. Die Tragprofile werden segmentweise dem Bogen angenähert, sodass der Belag der Rundung folgt. Bei der Belagswahl ist zu bedenken, dass sich Dielen leichter an Rundungen anpassen lassen als großformatige Platten, die mehr Zuschnitt erfordern. Ein sauberer Randabschluss fasst die geschwungene Kante ein.

  • Wie befestigt man Aluminium-Profile auf Stelzlagern?

    Aluminium-Profile lassen sich auf den GS-Stelzlagern besonders schnell mit dem Clever-Click-Aufsatz befestigen: Er wird auf den Lagerkopf aufgesetzt und nimmt das ALUECOFIX-Profil per Klick auf, sodass keine zusätzliche Verschraubung zwischen Lager und Profil nötig ist. Das beschleunigt die Montage aufgeständerter Konstruktionen und fixiert die Profile dennoch lagesicher gegen Verrutschen. Alternativ können Profile auf dem Lagerkopf verschraubt werden. Bei höheren Aufbauten und Pfosten übernehmen Pfostenadapter und Anker die lastgerechte Verbindung. Wichtig ist, die Profile nicht lose auf den Kopf zu legen, sondern lagesicher zu fixieren, damit die Konstruktion nicht wandert.

  • Wie bilde ich Ecken und Gehrungen sauber aus?

    Saubere Ecken entstehen durch eine geplante Verlege- und Schnittführung. Bei Dielen werden die Stirnseiten an den Ecken entweder auf Stoß gelegt oder auf Gehrung geschnitten, wobei die Gehrung optisch hochwertiger wirkt, aber präzises Arbeiten erfordert. 

    Wichtig ist, dass unter jeder Stoßstelle ein Tragprofil liegt, damit die Dielenenden sicher aufliegen und befestigt werden können; oft werden dort zwei Profile nebeneinander gesetzt. Randabschlussprofile kaschieren die Schnittkanten und geben der Ecke einen definierten Abschluss.

    Bei Platten sorgen Fugenkreuze für gleichmäßige Fugen bis in die Ecke, und Randplatten werden passgenau zugeschnitten. Eine maßstäbliche Verlegeplanung vorab hilft, Verschnitt und unschöne Reststreifen an den Ecken zu vermeiden. Wer Gehrungen schneidet, sollte dies an einem Reststück üben und die Säge exakt auf 45 Grad einstellen.

  • Wie erweitert man die Höhe eines Stelzlagers?

    Reicht die Höhenstufe eines Stelzlagers nicht aus, lässt sich der Verstellbereich mit Adaptern erweitern. GS bietet Höhenadapter in 25, 50 und 100 mm sowie einen 10-mm-Aufsatz zur Feinabstufung, die zwischen Fuß und Kopf eingesetzt bzw. aufgesteckt werden. Damit lassen sich die gestuften Lagergrößen lückenlos kombinieren und auch große Aufbauhöhen exakt erreichen, ohne auf die nächstgrößere Lagerstufe springen zu müssen. Die Adapter sind systemkompatibel. Für Aufbauhöhen oberhalb des Stelzlagerbereichs (über etwa 500 mm) kommen Systempfosten zum Einsatz. So bleibt der Höhenausgleich über den gesamten Bereich fein justierbar, statt mit losen Beilagen zu unterfüttern.

  • Wie funktioniert der Gefälleausgleich?

    Auf der Dachterrasse liegt unter dem Belag ein funktionales Gefälle der Abdichtung, das Wasser ableitet. Damit die begehbare Fläche trotzdem waagerecht wird, kommt eine Gefälleausgleichsscheibe auf das Stelzlager. Sie hat eine Prozent-Bemaßung, wird gedreht und stufenlos auf 0 bis 7 % (4°) eingestellt und baut dabei rund 15 mm auf. Der Hersteller empfiehlt ihren Einsatz ab etwa 2 % Untergrundgefälle. Alternativ gleicht ein Gefälleausgleichkopf eine Neigung bis 5 % aus, und ein selbstnivellierender Kopf passt sich der Neigung automatisch an. So bleibt das wichtige Gefälle der Abdichtung erhalten, während die Oberfläche eben und barrierearm wird. Bei größeren Neigungen werden mehrere Maßnahmen kombiniert.

  • Wie funktioniert die Klemmtechnik mit Nutensteinen?

    Die Klemmtechnik über Nutensteine ist das Verbindungsprinzip des ALUVARIO-Systems und arbeitet ohne sichtbares Durchbohren der Profile. In die Längsnuten der Aluminiumprofile werden Nutensteine eingeschoben, die mit einer Schraube, üblicherweise im M8-Bereich, verspannt werden und so Verbinder, Konsolen oder Anbauteile kraftschlüssig festklemmen.

    Jeder Nutenstein kann je nach Ausführung eine erhebliche Haltekraft im Bereich von mehreren hundert Kilogramm aufnehmen, sodass sich auch hohe Lasten und flexible Anschlüsse realisieren lassen.

    Der Vorteil liegt in der großen Flexibilität: Anbauteile lassen sich stufenlos entlang der Nut positionieren, nachträglich verschieben und wieder lösen, ohne neue Löcher zu bohren. Das eignet sich besonders für modulare Konstruktionen, Solaranwendungen, Geländer und individuelle Anbauten. Die Klemmtechnik verbindet damit hohe Tragfähigkeit mit einfacher, anpassbarer und demontierbarer Montage.

  • Wie funktioniert ein Wandanschlussprofil?

    Ein Wandanschlussprofil bildet den sauberen, definierten Abschluss der Terrasse an der aufgehenden Hauswand und schützt zugleich den empfindlichen Anschlussbereich. Es deckt die Fuge zwischen Belag und Wand ab, führt Wasser kontrolliert ab und verhindert, dass Schmutz oder Laub in den Spalt fallen. Wichtig ist, dass der Belag die erforderliche Bewegungsfuge zur Wand behält, damit er arbeiten kann, und dass die Abdichtung an der Wand mit ausreichender Höhe hochgeführt bleibt, ohne durchdrungen zu werden. Das Profil wird so gesetzt, dass es die Belüftung des Unterbaus nicht vollständig verschließt. Bei Dachterrassen und Balkonen ist der Wandanschluss ein neuralgischer Punkt, an dem die Abdichtungsdetails besonders sorgfältig auszuführen sind. Ein passendes Anschluss- oder Randprofil aus dem System sorgt für eine optisch saubere und funktional dichte Lösung an der Wand.

  • Wie gleiche ich starke Höhenunterschiede im Gelände aus?

    Für den Höhenausgleich stehen je nach Differenz unterschiedliche Mittel bereit. Kleine bis mittlere Unterschiede gleichen die verstellbaren Stelzlager aus, die sich im Bereich von rund elf bis über 500 mm justieren lassen; mit Aufsatzadaptern lässt sich der Bereich zusätzlich erweitern. Reicht das nicht, kommen Systempfosten zum Einsatz, die je nach Typ und Querschnitt Aufbauhöhen bis etwa eineinhalb bis 2,5 Meter ermöglichen und auf Bodentellern oder Fundamenten stehen. Bei ausgeprägten Hanglagen wird die Terrasse so als aufgeständerte Konstruktion auf einem Stützenraster errichtet, das die Lasten gezielt in tragfähige Punkte leitet. Wichtig sind dabei die Aussteifung des Rahmens gegen seitliche Kräfte und gegebenenfalls ein Absturzschutz. Das funktionale Gefälle wird unabhängig davon über Ausgleichsscheiben oder -köpfe hergestellt, sodass die Fläche eben bleibt. Auch starke Höhenunterschiede in den Fundamenten können von unserem Online Terrassenplaner leicht und sicher berechnet werden.

  • Wie gleicht man Höhenunterschiede bei einer Terrasse aus?

    Höhenunterschiede gleicht man am einfachsten über höhenverstellbare Stelz- oder Plattenlager aus. Jeder Lagerpunkt wird einzeln über das Gewinde auf das gewünschte Niveau eingestellt, sodass eine ebene Belagsfläche auch über welligem oder geneigtem Untergrund entsteht. Das GS-System deckt mit seinen justierbaren Lagern einen Niveaubereich von 11 bis 500 Millimetern ab und kombiniert verschiedene Lagertypen für flache und hohe Aufbauten. Größere Höhen über den Lagerbereich hinaus werden mit Systempfosten und gegebenenfalls Punkt- oder Schraubfundamenten überbrückt. Ein zusätzliches Gefälle des Untergrunds lässt sich über eine Gefälleausgleichsscheibe bis 7 % ausgleichen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass kein Mörtel oder Estrich nötig ist und die Lager jederzeit nachjustiert werden können. Wichtig ist, beim Ausgleich das funktionale Gefälle der Abdichtung zu erhalten und nur die begehbare Oberfläche waagerecht auszurichten. Zusätzlich kann GS Terrassen auch Höhenunterschiede bis zu 2,50 Meter ausgleichen: Mit den Aluminium-Pfostensystemen können stabile und sichere Aufständerungen erzeugt werden.

  • Wie groß ist der Bodenteller eines GS-Stelzlagers?

    Die GS-Stelzlager besitzen einen durchgehenden Bodenteller mit einem Durchmesser von 200 mm und rund 314 cm² Auflagefläche, ohne Loch in der Mitte. Diese große Fläche verteilt die punktuelle Lagerlast so, dass der Fuß auch unter hoher Belastung nicht in gefestigte Naturböden, Rasen oder Kies einsinkt und sich nicht in Dachfolien einschneidet. Gebogene Soft-Ränder am Fuß verhindern zusätzlich das Einschneiden. Dadurch lässt sich das Lager direkt – ohne zusätzliche Bodenplatte oder Pad – auf gefestigten Naturböden und allen Dachfolien einsetzen. Bei sehr weichen Dämmungen verteilt eine zusätzliche Druckverteilungsplatte (400×400 mm) die Last weiter. Die Druckverteilungsplatte verteilt den Druck auf ca. 1.600 cm² - der perfekte Schutz für weiche Dämmungen.

  • Wie hält man Gullys und Anschlüsse unter der Terrasse zugänglich?

    Bei der losen Stelzlagerverlegung ist grundsätzlich jeder Belagsbereich demontierbar, sodass darunterliegende Gullys, Notüberläufe und Leitungen erreichbar bleiben. Für gezielte Revisionszugänge werden zusätzlich Wartungsklappen ausgeführt – etwa als Rahmen-im-Rahmen-Lösung, die sich herausnehmen lässt, oder mit dem Schwerlastgelenk, das bis rund 287 Grad schwenkt und so klappbare Deckel über Abflüssen ermöglicht. So bleiben sicherheitsrelevante Entwässerungspunkte dauerhaft zugänglich, ohne die Optik zu stören. Wichtig ist, solche Revisionsöffnungen bereits in der Planung über Gullys und Anschlüssen vorzusehen und sie nicht versehentlich unzugänglich zu überbauen. Das erleichtert spätere Wartung und Reinigung der Entwässerung erheblich.

  • Wie hoch kann der Unterbau einer aufgeständerten Terrasse sein?

    Die lichte Höhe des Unterbaus reicht von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Im Stelzlagerbereich sind über die PRO-Reihe und Adapter Höhen bis etwa 570 mm möglich; darüber kommen Systempfosten zum Einsatz – 80×80 mm bis 1,80 m und ALUVARIO 115×115 mm bis 2,50 m. Mit zunehmender Höhe steigen die Anforderungen an Aussteifung und Verankerung, da hohe Konstruktionen sonst schwanken können. Der nutzbare Hohlraum lässt sich für Leitungsführung, Bewässerung, Stauzwecke oder als Belüftungsraum verwenden und verbessert zugleich die Hinterlüftung. Wichtig sind eine ausreichende Rahmenaussteifung, Pfostenanker und gegebenenfalls ein statischer Nachweis. So lassen sich auch Hanglagen und große Höhenunterschiede sicher überbrücken.

  • Wie integriere ich Beleuchtung in die Terrasse?

    Beleuchtung lässt sich in die offene Unterkonstruktion gut integrieren, weil der Hohlraum unter dem Belag Platz für Kabel und Einbauelemente bietet. Verbreitet sind in den Belag eingelassene Bodenspots, Stufen- und Konturbeleuchtung an Randprofilen sowie LED-Streifen unter den Dielenkanten. Wichtig ist, Leuchten und Komponenten für den Außenbereich mit ausreichender Schutzart gegen Feuchtigkeit zu wählen und die Elektroinstallation von einer Fachkraft ausführen zu lassen. Kabel werden geschützt und mit etwas Reserve verlegt, damit sich der Belag bei Wartung abnehmen lässt, ohne die Leitungen zu beschädigen. Da die Bauweise demontierbar ist, bleiben die Leuchten zugänglich. Die Planung der Lichtpunkte sollte vor dem Verlegen des Belags erfolgen, damit Aussparungen und Kabelwege festgelegt sind. So entsteht eine stimmungsvolle, sichere und wartungsfreundliche Beleuchtung. Ab 2027 bietet GS Terrassen Montagesysteme ein eigenes LED Light PRO System an.

  • Wie integriert man Beleuchtung in die Terrasse?

    Beleuchtung lässt sich in eine aufgeständerte Terrasse gut integrieren, da der Hohlraum unter dem Belag Platz für Leitungen bietet. Üblich sind in den Belag oder Randabschluss eingelassene LED-Spots, Stufenbeleuchtung an Treppen und indirekte Lichtleisten unter Stufen oder Blenden. Die Leitungen werden in der Unterkonstruktion geführt und an Revisionspunkten zugänglich gehalten. Für den Außenbereich sind Leuchten und Leitungen mit ausreichender Schutzart (IP-Klasse) und eine fachgerechte Elektroinstallation erforderlich. Die Lichtpunkte werden am besten zusammen mit dem Verlegeraster geplant, damit sich Leuchten sauber in das Fugen- und Profilbild einfügen. So entsteht eine stimmungsvolle, sichere Beleuchtung, die Wege und Stufen markiert und die Terrasse auch abends nutzbar macht. GS Terrassen Montagesysteme bietet ab 2027 ein eigenes LED Light PRO System an, womit Sie Ihre Terrasse extrem aufwerten können.

  • Wie lange hält die Aluminium-Unterkonstruktion?

    Eine Aluminium-Unterkonstruktion ist auf eine sehr lange Lebensdauer ausgelegt, weil Aluminium an der Luft eine schützende Oxidschicht bildet und damit korrosionsbeständig ist, auch in feuchter, salz- oder chlorhaltiger Umgebung. Anders als Holz verrottet es nicht, wird nicht von Insekten oder Pilzen befallen und verzieht sich nicht durch Quellen und Schwinden. In Kombination mit nichtrostenden Edelstahlverbindern entsteht eine Tragstruktur, die über Jahrzehnte wartungsarm funktioniert und dabei den Belag verschiedener Generationen tragen kann. Die geschraubte, demontierbare Bauweise erlaubt es, einzelne Teile bei Bedarf auszutauschen, ohne das Ganze zu erneuern. Diese Langlebigkeit ist auch ökologisch vorteilhaft, da das Material am Ende vollständig recycelbar ist. Im Vergleich zur Holzunterkonstruktion, die je nach Holzart und Pflege deutlich früher erneuert werden muss, ist die Aluminiumlösung damit besonders nachhaltig.

  • Wie oft muss ich die Aluminium-Unterkonstruktion warten?

    Eine Aluminium-Unterkonstruktion ist weitgehend wartungsarm, sollte aber wie jede Außenkonstruktion regelmäßig inspiziert werden. Empfehlenswert ist eine Sichtprüfung mindestens einmal jährlich, idealerweise im Frühjahr, bei der man den festen Sitz der Verschraubungen und Clips, den Zustand der Stelzlager und die Freigängigkeit der Entwässerung kontrolliert. Laub und Schmutz in Fugen, Rinnen und Drainagerosten sollten entfernt werden, damit das Wasser frei abfließen kann und sich kein Aufwuchs bildet. Da Aluminium und Edelstahl korrosionsbeständig sind, entfällt der bei Holz übliche Pflegeaufwand an der Tragstruktur. Bei begehbaren oder verschraubten Belägen lohnt es sich, nach dem ersten Winter den Sitz der Befestigung noch einmal nachzuziehen. Größere Eingriffe sind dank der demontierbaren Bauweise jederzeit möglich, ohne den gesamten Aufbau zu zerstören.

  • Wie schneide ich Aluminiumprofile auf Maß?

    Aluminiumprofile lassen sich mit gängigem Werkzeug sauber ablängen. Am besten eignet sich eine Kapp- oder Gehrungssäge mit einem feinzahnigen Sägeblatt für Aluminium oder Nichteisenmetalle; alternativ geht es mit einer Handkreissäge und Führungsschiene oder einer Metallhandsäge bei wenigen Schnitten. Wichtig ist eine ausreichende Fixierung des Profils, ein langsamer, gleichmäßiger Vorschub und der Verzicht auf zu hohe Drehzahlen, damit sich das Material nicht verformt oder schmiert. Nach dem Schnitt sollten Grate mit einer Feile oder einem Entgrater entfernt werden, damit Verbinder und Kopplungen sauber sitzen. Schnittkanten im Freien sind unkritisch, da Aluminium an der Luft eine schützende Oxidschicht bildet. Eine Schutzbrille und Gehörschutz sind beim Sägen Pflicht. Bei beschichteten Dielen empfiehlt sich ein Abklebeband entlang der Schnittlinie gegen Ausrisse.

  • Wie sichere ich die Terrasse gegen Unkraut von unten?

    Aufwuchs von unten verhindert man am wirksamsten mit einem Wurzelvlies oder einer Bautenschutzmatte, die vor dem Aufbau flächig auf den vorbereiteten Untergrund gelegt wird. Dieses Produkt kann Wasser abführen, unterbindet aber das Durchwachsen von Unkraut. Bei einem Aufbau auf gewachsenem Boden oder Kies ist das Vlies daher Standard. Zusätzlich sorgt der hinterlüftete, abgeschattete Raum unter dem Belag für ungünstige Wachstumsbedingungen. An den Rändern schließt ein sauberer Randabschluss die Fläche ab, sodass dort kein Bewuchs eindringt. Auf einer Beton- oder Bestandsfläche ist meist kein Vlies nötig. Wird doch einmal Bewuchs sichtbar, lässt er sich dank der demontierbaren Bauweise leicht entfernen, ohne die ganze Terrasse zu zerstören.

  • Wie sichert man eine Dachterrasse gegen Windsog?

    Gegen Windsog wird eine Dachterrasse durch Soglastensicherung geschützt, also durch Maßnahmen, die ein Abheben von Belag und Unterkonstruktion verhindern. An Dachrändern und Ecken treten bei Sturm besonders hohe Sogkräfte auf, die leichte Aluminiumkonstruktionen und lose Beläge anheben können.

    Zur Sicherung dienen Bodenanker, Plattenhalter und Beschwerungsplatten, die das Eigengewicht erhöhen oder die Konstruktion punktuell rückverankern, ohne die Abdichtung zu durchdringen.

    Das ALUECOFIX-System bietet hierfür Bodenanker und Plattenhalter. Wie stark die Sicherung ausfallen muss, ergibt sich aus einer windlasttechnischen Berechnung, die Gebäudehöhe, Lage und Exposition berücksichtigt; die Randbereiche benötigen dabei mehr Sicherung als die Flächenmitte. Eine fachgerechte Soglastensicherung ist gerade bei exponierten und hohen Gebäuden unverzichtbar.

  • Wie stellt man Stelzlager auf weichem oder körnigem Boden sicher auf?

    Auf weichen oder körnigen Böden wie Kies und Schotter besteht die Gefahr, dass ein Lager mit der Zeit einsinkt. Eine Stabilisierungsplatte (250×250×30 mm) mit Wabenstruktur verdichtet die darunterliegenden Kornschichten nach dem Prinzip einer Kiesstabilisierungsmatte, sodass die Platte ihre Position hält; darauf wird das Stelz- oder Plattenlager gesetzt. Der große Bodenteller (Ø 200 mm) verteilt die Last zusätzlich. Bei sehr weichem Boden bleibt jedoch eine verdichtete Tragschicht oder eine Gründung über Punkt-, Schraub- oder Erdanker die sicherere Lösung, da die Stabilisierungsplatte keine vollwertige Tragschicht ersetzt. Ein Filtervlies darunter verhindert das Vermischen der Schichten.

  • Wie verankert man die Unterkonstruktion gegen Verrutschen und Windsog?

    Im Rand- und Eckbereich, wo kein Stelzlager platziert werden kann oder Windsog angreift, sichern Bodenanker die Konstruktion.

    GS bietet den Bodenanker L (Höhenausgleich 0–23 mm) und XL (23–44 mm) zur Aufständerung sowie den Bodenanker XXL zur Befestigung der Profile auf Pfostenkopfankern. Sie werden mit Betonschrauben auf Beton- oder Punktfundamenten verschraubt und nehmen Zug- und Druckkräfte auf, sodass die Terrasse nicht kippelt, verrutscht oder abhebt. In Verbindung mit ausreichender Auflast des Belags entsteht so die Soglastensicherung. Auf weichen, sandigen Böden lassen sich stattdessen Erdanker (750–1500 mm) eindrehen. Gerade auf exponierten Dach- und Hochterrassen ist die Verankerung der Ränder entscheidend.

  • Wie verbindet man Profile mit Höhenversatz oder über Eck?

    Für Verbindungen über Eck und mit Höhenversatz bietet das System gestufte Lösungen. Rechtwinklige, biegesteife Eckverbindungen entstehen mit T-Verbindern bzw. Verbindungswinkeln, die 4 mm tief im Profil sitzen und dadurch eine Drehblockade bilden. Winkelverstellbare Verbindungen in einer Ebene – für Schrägen und Rundungen – übernimmt die 2D-Kopplung. Räumliche Versätze in mehreren Achsen, etwa bei Treppenanschlüssen oder geneigten Übergängen, werden mit den 3D-Gelenken Front und Side hergestellt; das Schwerlastgelenk schwenkt bis rund 287° und erlaubt sogar Klappen für Wartungszugänge. So lassen sich nahezu beliebige Geometrien umsetzen. Wichtig ist, Ecken nicht nur lose zu stoßen, sondern stets auszusteifen, da sie Dreh- und Schubkräfte aufnehmen.

  • Wie verhindere ich, dass die Terrasse knarzt oder wippt?

    Knarzen und Wippen entstehen meist durch Reibung an Auflagepunkten, zu große Lagerabstände oder eine nicht ausreichend ausgesteifte Unterkonstruktion. Abhilfe schaffen mehrere Maßnahmen: Zwischen Belag und Tragprofil sorgen elastische Pads oder Auflagestreifen dafür, dass Material nicht direkt auf Material reibt. Die Lager- und Balkenabstände sollten gemäß Statiktabelle nicht überschritten werden, damit sich nichts durchbiegt. Die Tragprofile werden zu einem steifen Rahmen verschraubt und ausgesteift, sodass die Fläche nicht seitlich pendelt. Alle Stelzlager müssen satt und vollflächig aufliegen und auf gleiche Höhe justiert sein, damit kein Lager in der Luft hängt. Verschraubungen und Clips werden fest, aber nicht überdreht angezogen. Auf weichem Untergrund verteilen Druckverteilungsplatten die Last und verhindern ein Einsinken. So entsteht ein ruhiges, festes Trittgefühl. Wichtig - bei Terrassendielen aus WPC und Holz sorgen je nach Qualität zu große Länge und große Hitze dazu, dass diese Beläge stark schrumpfen und dann ebenfalls Geräusche bei der Terrassennutzung erzeugen. Deshalb ist es immer wichtig, bei der Materialwahl des Terrassenbelags z. B. eine starke Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen. Gerade bei Holzdielen mit dem Hersteller klären und Holzfeuchte vor der Montage messen.

  • Wie verhindert man Klappern bei Plattenbelägen?

    Klappern entsteht, wenn Platte und Lagerkopf hart aufeinanderliegen und sich beim Begehen minimal bewegen. Abhilfe schaffen elastische Auflagen: Beim GS-Plattenhalter-Set sorgt ein Gummigranulatpad (80×80×3 mm) zwischen Halter und Platte für eine dämpfende Auflage, und Fugenkreuze halten die Platten auf konstantem Abstand. Auf Dachterrassen reduzieren zusätzliche Gummi- oder Schaumpads zwischen Lager und Untergrund die Geräusch- und Körperschallübertragung. Wichtig ist außerdem, dass die Platten plan und vollflächig auf allen vier Eckenlagern aufliegen; ungleich eingestellte Lager begünstigen das Kippeln. Justierbare Plattenhalter lassen sich während der Montage exakt auf gleiche Höhe einstellen.

  • Wie verhindert man Trittschall in der Wohnung unter der Dachterrasse?

    Bei Dachterrassen über Wohnräumen wird Trittschall reduziert, indem der Belag nicht starr mit der Tragdecke verbunden wird. Die schwimmende, punktuelle Stelzlagerung wirkt bereits entkoppelnd. Zusätzlich dämpfen elastische Gummigranulat- und Schaumpads zwischen Lager und Untergrund sowie zwischen Platte und Lagerkopf die Körperschallübertragung. Für hohe Anforderungen werden spezielle Entkopplungselemente und weiche Auflagen eingesetzt. Wichtig ist, harte, durchgehende Verbindungen zwischen Belag und Decke zu vermeiden, da sie Schallbrücken bilden. So bleibt der Trittschall, der in darunterliegende Räume übertragen wird, gering. Bei besonders sensiblen Nutzungen empfiehlt sich eine fachgerechte Planung der Schallentkopplung zusammen mit dem Dachaufbau.

  • Wie verlängert man ein Aluminium-Tragprofil?

    Aluminium-Tragprofile werden über Kopplungen biegesteif verlängert. Im ALUECOFIX-System dient dafür die Universalkopplung in 30 cm und 100 cm Länge, die für die Profile 45×23, 45×38, 45×85 und 45×175 passt; beim 45×175 lassen sich zwei Kopplungen je Stoß setzen. Für das flache 45×15-Profil gibt es ein eigenes Kopplungspaar, für JUMBO (80×120) ein 50-cm- und für ECOFIX PRO (74×53) ein 30-cm-Kopplungsprofil. Die Kopplung wird in den Profilhohlraum eingeschoben und verschraubt, sodass ein fluchtender, fester Stoß entsteht. Die 100-cm-Variante kann zusätzlich als Verstärkung gegen größere Überstände eingesetzt werden. Wichtig ist, den Stoßbereich nach Möglichkeit nicht frei zwischen zwei weit entfernten Lagern liegen zu lassen, sondern in der Nähe eines Auflagers anzuordnen.

  • Wie verlegt man Feinsteinzeug auf einer Terrasse?

    Feinsteinzeug wird im Außenbereich meist lose auf höhenverstellbaren Plattenlagern verlegt. Auf dem tragfähigen Untergrund oder der Abdichtung werden die Lager im Raster der Plattenecken gesetzt; auf jedem Lagerkopf hält ein Fugenkreuz vier benachbarte Platten auf gleichmäßigem Abstand von typischerweise 3 Millimetern. Über das Gewinde der Lager gleicht man Unebenheiten und Gefälle aus, sodass eine ebene Fläche entsteht. Wichtig ist die richtige Plattenstärke: Im Außenbereich gilt 20 Millimeter als Standard, da dünnere Platten bei punktueller Eckauflagerung bruchgefährdet sind. Bei Formaten über etwa 60 mal 60 Zentimeter wird zusätzlich ein Mittelauflager gesetzt. Die lose Verlegung hat den Vorteil, dass die Platten jederzeit demontierbar bleiben und der Belag nicht durchdrungen werden muss. Alternativ nutzen viele Kunden statt loser Plattenlagersysteme Aluminium-Unterkonstruktionen als Rahmen verbaut.

  • Wie verteilt man Lasten auf einer weichen Dämmung?

    Auf Dachterrassen werden die Lasten über die Stelzlager punktuell eingeleitet. Damit eine druckweiche Dämmung oder Gefälledämmung nicht eingedrückt wird, kommt es auf die Lastverteilung an. Der große Bodenteller (Ø 200 mm, 314 cm²) senkt bereits die Flächenpressung. Auf besonders weichen Dämmungen wird zusätzlich eine Druckverteilungsplatte (400×400×5 mm, 1.600 cm²) untergelegt, die die Last großflächig verteilt. Schutzpads schützen zugleich die Abdichtung und mindern Schall. In der Praxis ist eine gleichmäßige Lastverteilung über ausreichend viele Lager oft wichtiger als die Maximaltragfähigkeit eines einzelnen Lagers. Vor dem Bau sollte die zulässige Auflast der Dachdecke geklärt werden, damit die eingeleiteten Lasten sicher aufgenommen werden.

  • Wie viel Gewicht trägt ein Stelzlager?

    Die Stelzlager des GS-Systems werden in der Preisliste mit einer Belastbarkeit bis 0,9 Tonnen pro Fuß angegeben; in Druckversuchen an der TU Diepholz erreichten die Lager 1 bis 1,2 Tonnen Traglast. Die tatsächliche Tragfähigkeit hängt von Material, Wandstärke und Höhe ab und nimmt mit zunehmender Auszugshöhe tendenziell ab, weil das Gewinde dann eine größere Hebelwirkung aufnehmen muss. Für die Bemessung teilt man die Summe aus dem Eigengewicht des Belags und der anzusetzenden Verkehrslast durch die zulässige Last eines Lagers und erhält so die Mindestanzahl der Lager. In der Praxis ist nicht die Tragfähigkeit eines einzelnen Lagers der begrenzende Faktor, sondern die gleichmäßige Lastverteilung und die Bruchsicherheit des Belags. Bei stark belasteten oder gewerblichen Flächen sollte die Lageranzahl rechnerisch nachgewiesen werden.

  • Wie viele Lager braucht man bei Plattenbelägen?

    Bei Plattenbelägen mit Kreuzfuge richtet sich der Lagerbedarf nach dem Plattenformat, da unter jeder Plattenecke ein Lager sitzt und sich vier Platten ein Eckenlager teilen. Als Orientierung gelten rund 7 bis 8 Lager pro Quadratmeter bei 40×40 cm, 6 bis 7 bei 45×45 cm, etwa 5 bei 50×50 cm und 3 bis 4 bei 60×60 cm. Große Formate über etwa 60×60 cm benötigen zusätzlich ein Mittelauflager, damit die Platte unter Punktlast nicht bricht. Eine zu geringe Lagerzahl führt zu Kippeln und Bruchgefahr, eine zu hohe erhöht die Kosten. Den exakten Bedarf liefert der Online-Planer oder die Schnellermittlung des Herstellers.

  • Wie viele Stelzlager braucht man pro Quadratmeter?

    Für Dielenkonstruktionen empfiehlt der Hersteller mindestens 4 bis 4,5 Stelzlager pro Quadratmeter; die technischen Datenblätter nennen je nach Aufbau 4 bis 5 Füße pro Quadratmeter. Die genaue Zahl hängt von Format und Gewicht des Belags, der Nutzungsklasse und dem Lagerraster ab. 

    Bei Plattenbelägen mit Kreuzfuge richtet sich der Bedarf nach dem Format: rund 7 bis 8 Stück pro Quadratmeter bei 40×40 cm, 6 bis 7 bei 45×45 cm, etwa 5 bei 50×50 cm und 3 bis 4 bei 60×60 cm. Unter jeder Plattenecke sitzt ein Lager, sodass sich vier benachbarte Platten ein Eckenlager teilen; große Formate benötigen zusätzlich ein Mittelauflager, damit die Platte nicht bricht.

    Eine zu geringe Lageranzahl führt zu Durchbiegung und Kippeln, eine zu hohe erhöht unnötig die Kosten. Für die exakte Ermittlung empfehlen wir unseren kostenlosen Onlineplaner.

  • Wie wirkt sich die Wärmeausdehnung des Aluminiums aus?

    Aluminium dehnt sich bei Erwärmung stärker aus als beispielsweise Stahl, was bei langen Profilen berücksichtigt werden muss. In der Praxis wird das durch konstruktive Maßnahmen aufgefangen: Profile werden nicht zwängungsfrei eingespannt, sondern erhalten an Stößen, Kopplungen und Anschlüssen definierte Bewegungsfugen, sodass sie sich verlängern können, ohne sich zu verwerfen. Auch der Belag erhält zu festen Bauteilen einen Dehnungsabstand. Bei den üblichen Profillängen und Temperaturschwankungen im Außenbereich bleiben die Bewegungen klein und werden von den Systemdetails sicher aufgenommen. Wichtig ist, bei der Montage die Verlegetemperatur zu berücksichtigen und die vorgegebenen Fugen einzuhalten, statt alles starr zu verschrauben. So bleibt die Konstruktion auch bei Sonne und Frost spannungsfrei, klapperfrei und eben. Die Wärmeausdehnung ist damit ein bekanntes, konstruktiv beherrschtes Detail und kein Nachteil im Betrieb.

  • Wo kann ich preiswert hochwertige Aluminium Terrassenunterkonstruktion kaufen?

    Hochwertige Aluminium Terrassenunterkonstruktion können Sie günstig bei info [at] terrassen-montagesysteme.de (uns) oder im Handel bestellen.
    Unsere Aluminium Konstruktionssysteme sind bei vielen Fachhändlern und in zahlreichen Baumärkten zu kaufen.
    Falls ein Händler in Ihrer Nähe unser System noch nicht anbietet, sprechen Sie den Händler oder info [at] terrassen-montagesysteme.de (uns darauf an) - wir kümmern uns darum.

    info [at] terrassen-montagesysteme.de (Kontaktieren Sie uns gern via Mail) oder Telefon - Unser kostenloser Planungsservice plant Ihre Terrassenunterkonstruktion individuell & unverbindlich für Sie.

  • Wofür braucht man eine Entwässerungs- & Fassadenrinne?

    Eine Fassadenrinne nimmt Wasser im unmittelbaren Tür- und Fassadenbereich auf und ermöglicht dadurch barrierearme Übergänge. Sie wird benötigt, wenn die Anschlusshöhe der Abdichtung an einer bodentiefen Tür reduziert werden soll: Statt der Regelhöhe von mindestens 15 Zentimetern lässt sich der Anschluss auf mindestens 5 Zentimeter verringern, wenn unmittelbar vor der Tür eine Entwässerungsrinne anfallendes Wasser sofort ableitet. So bleiben Schlagregensicherheit und niedrige, komfortable Schwellen vereinbar. Die Fassadenrinne PRO des GS-Systems besteht aus Aluminium, hat eine Grundhöhe von 20 Millimetern und eine eloxierte, geriffelte Oberfläche als Rutschschutz. Mit einer BASE-Unterrinne lässt sie sich zudem in die Bodenfläche integrieren und verbindet Belüftung, Entwässerung und Drainage. Voraussetzung ist ein fachgerechter, wasserdichter Anschluss an die Abdichtung und die Einbindung in die Gesamtentwässerung.

  • Worauf kommt es beim Bau eines Pooldecks an?

    Beim Pooldeck kommt es vor allem auf Rutschsicherheit, Wasserbeständigkeit und Entwässerung an.

    Der Belag muss rutschhemmend sein – für nasse Barfußbereiche werden Klassen wie R11 oder R12 empfohlen – und gegen Chlor- oder Salzwasser beständig sein. 

    Eine Aluminium-Unterkonstruktion eignet sich besonders, weil sie nicht verrottet und den Belag lose und demontierbar trägt, sodass Technik und Beckenrand zugänglich bleiben. Das Wasser muss kontrolliert von der Beckenkante weg in eine Überlauf- oder Entwässerungsrinne geführt werden, damit es nicht in den Aufbau eindringt. 

    Für höhenverstellbare oder fahrbare Pooldecks, die das Becken bei Bedarf überdecken, liefert GS speziell entwickelte Bausätze.

    Wichtig sind außerdem eine ausreichende Tragfähigkeit, frostsichere Materialien und eine sorgfältige Planung der Übergänge. Ein gut geplantes Pooldeck verbindet Sicherheit, Hygiene und Optik dauerhaft.

  • Worin unterscheidet sich eine Alu- von einer WPC-Unterkonstruktion?

    Aluminium und WPC werden beide als Unterkonstruktion eingesetzt, unterscheiden sich aber in Steifigkeit, Spannweite und Verhalten. Aluminiumprofile sind sehr steif und formstabil, ermöglichen je nach Querschnitt große Spannweiten und zeigen kaum Quell- und Schwindbewegung; sie sind nicht brennbar und korrosionsbeständig. WPC-Unterkonstruktionen sind günstiger und einfach zu verarbeiten, aber weniger steif, dehnen sich stärker mit der Temperatur und erfordern engere Auflagerabstände. Für hohe Lasten, große Spannweiten, Dachterrassen und den öffentlichen Bereich ist Aluminium klar im Vorteil, während WPC für einfache, bodennahe Privatflächen genügen kann. Da das System auf Aluminium setzt, profitiert man von der hohen Tragfähigkeit, der langen Lebensdauer und der vollständigen Recyclingfähigkeit. Die Wahl hängt letztlich von Budget, Spannweite, Belastung und gewünschter Lebensdauer ab.

  • Wozu nutzt man ein Filtervlies Geotextil?
    Filtervlies (Geotextil) ist ein wasserdurchlässiges Trenn- und Filtervlies mit rund 105 g/m², das bei der Plattenverlegung auf Schotter, Sand, Substrat oder Kies eingesetzt wird. Als Trennschicht verhindert es, dass sich Feinanteile zweier übereinanderliegender Schichten vermischen, und stabilisiert so die Fläche. Als Filterschicht hält es die innere Erosion des Bodens auf und ermöglicht zugleich einen druckfreien, optimalen Wasserablauf. Das Vlies passt sich Unregelmäßigkeiten im Gelände an. Es ist damit wichtig für Flächenstabilisierung, Wasserführung und Ablauf bei der ungebundenen Verlegung auf Rasen oder Schotter. Bei der aufgestelzten Plattenverlegung auf festem Untergrund ist es dagegen nicht zwingend; relevant wird es überall dort, wo körnige Schichten getrennt werden müssen.
  • Für welche Einsatzbereiche kann ich die Produkte nutzen?

    Unsere Aluminium-Konstruktionssysteme decken ein sehr breites Spektrum ab. Klassisch sind Terrassen, Dachterrassen und Balkone mit Holz-, WPC- oder Aluminiumdielen sowie mit Keramik-, Stein- und Betonplatten. Darüber hinaus realisieren Sie damit begeh- und fahrbare Poolabdeckungen, Pooldecks, Pool-, Teich- und Schwimmterrassen, Stege, Treppen und Rampen. Ergänzend gibt es Zaun- und Sichtschutzsysteme (ZACALU), Solar-Befestigungs- und Montagesysteme, Fassadensysteme (ALUECOFIX WALL), Entwässerungslösungen sowie WaterUps Bewässerungssysteme. Genutzt werden die Systeme im privaten DIY-Bereich ebenso wie im Garten- und Landschaftsbau sowie im Objekt- und Gewerbebau. Dank Baukastenprinzip lassen sich auch individuelle Sonderkonstruktionen umsetzen.

  • Was ist ein Stelzlager?

    Ein Stelzlager ist eine höhenverstellbare Stütze, die Unterkonstruktion oder Belag punktuell trägt und lose auf dem Untergrund aufsteht. Über einen Gewindemechanismus lässt sich die Höhe stufenlos einstellen, sodass Unebenheiten und Gefälle ausgeglichen werden, ohne in den Untergrund einzugreifen. Die justierbaren Stelzlager des GS-Systems sind von 11 bis 570 mm einstellbar und bestehen aus verstärktem Polypropylen – witterungs- und UV-stabil sowie temperaturbeständig. Der durchgehende Bodenteller mit 200 mm Durchmesser (rund 314 cm², ohne Loch) verteilt die Last großflächig und schützt empfindliche Dachabdichtungen vor dem Einschneiden, sodass keine zusätzliche Bodenplatte nötig ist. Der starre Kopf misst 130 mm im Durchmesser und nimmt alle gängigen Balken auf. Stelzlager sind die Standardlösung für die lose, demontierbare Verlegung von Terrassenbelägen auf Dachterrassen, Balkonen und weiteren ungebundenen Verlegearten.

  • Welche Beläge kann ich mit Ihren System verbauen?

    Mit GS Aluminium Unterkonstruktionssystemen können alle gängigen Terrassenbeläge verbaut werden. Holz, WPC, BPC, Faserzement, Bambusdielen oder auch Beton, Keramik, Feinsteinzeug und Natursteinplatten.

  • Wie ist die Lebensdauer der Aluminium Unterkonstruktion?

    Die Lebensdauer eine Aluminium Unterkonstruktion abhängig von Qualität und Aluminiumlegierung liegt bei minimum 50 - 75+ Jahre

Planung & Beratung

  • Kann ich mir die Produkte in einer Ausstellung anschauen?

    In unserem Test- und Trainingszentrum 32479 Hille können Sie unsere Produktwelt auf über 500 Quadratmetern live und zum Anfassen erleben. Der Besuch ist nach vorheriger Terminvereinbarung möglich und richtet sich auf ihre konkrete Bausituation und individuelle Schulungen - vor Ort oder flexibel als Online-Format. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an, dann klären wir gemeinsam, was für Ihr Projekt sinnvoll ist. Unabhängig davon können Sie Musterpakete anfragen und sich so Profile, Beläge und Oberflächen bequem nach Hause holen. Ergänzend zeigen unsere Galerien hunderte umgesetzte Kundenprojekte.

  • Wie bekomme ich Hilfe beim Aufbau meiner Terrasse mit euren Produkten ?

    Die Systeme sind bewusst so konstruiert, dass die Montage auch für Heimwerker gut machbar ist. Durch die persönliche Beratung des kostenlosen Planungsservice stehen Ihnen Planung, Stückliste und ihr persönlicher Bearbeiter für Sie zur Verfügung, und bereiten Sie auf die Montage vor. Zusätzlich stehen Montageanleitungen und unser umfangreicher Youtubechannel bereit. Bei Fragen erreichen Sie unsere Berater telefonisch, per E-Mail oder über die Online Live-Beratung.

  • Wie viel kostet der unverbindliche Planungsservice?

    Der Planungsservice ist für Sie komplett kostenlos und unverbindlich. Sie beschreiben uns Ihr Projekt, unser technisches Team übernimmt die individuelle Planung und Sie erhalten ein Angebot, Planungsunterlagen inkl. Stückliste und verschiedene Möglichkeiten die Planung zu Visualisieren - ohne dass daraus eine Kaufverpflichtung entsteht. Damit profitieren Sie mit Zeitersparnis bei Angebot und Beratung, Sicherheit bei Systemwahl und Mengenberechnung sowie einem persönlichen Berater für Ihre Fläche. Auch die Online-Planungstools und der Terrassenkonfigurator stehen kostenfrei zur Verfügung. Sie zahlen erst, wenn Sie sich für eine Bestellung entscheiden.

  • Erhalte ich eine Visualisierung meiner Terrasse?

    Ja. Unsere Online-Konfiguratoren stellen Ihr Projekt in 2D, 3D und teilweise in AR dar, sodass Sie Ihre Terrasse schon vor dem Bau anschaulich vor Augen haben. Das macht Planung und Beratung verständlich und beschleunigt Entscheidungen spürbar. Zur Planung erhalten Sie zusätzlich Projektzeichnungen, Montagepläne und eine Stückliste - alles aus einer Plattform heraus. Nutzen Sie unseren kostenlosen Planungsservice, übernimmt unser technisches Team die Ausarbeitung für Sie. Ergänzend
    zeigen hunderte Kundenprojekte in unseren Galerien, wie die Systeme in der Praxis wirken.

  • Können Änderungen nach der Planung vorgenommen werden?

    Ja, die Planung ist unverbindlich und dient genau dazu, gemeinsam die beste Lösung zu finden. Melden Sie sich einfach bei Ihrem Berater, dann passen wir Maße, Belag, Aufbauhöhe oder Systemkomponenten an und Sie erhalten ein aktualisiertes Angebot mit angepasster Stückliste. Auch nach einer Bestellung lässt sich oft noch reagieren, solange die Ware nicht kommissioniert oder produziert ist - sprechen Sie uns hier bitte zeitnah an. Bitte prüfen Sie Angebot und Verlegeplan vor der Beauftragung sorgfältig, da Sie die Situation vor Ort am besten kennen und individuelle Zuschnitte später nicht mehr änderbar sind.

  • Können meine individuellen Wünsche bei der Planung berücksichtigt werden?

    Ja, genau dafür ist unser System gedacht. Unsere multifunktionalen Aluminium-Konstruktionssysteme funktionieren nach dem Baukastenprinzip und wurden für individuelle Anforderungen entwickelt. Herausforderungen wie Treppen, Winkel, geschwungene oder zu umrandende Flächen, Jacuzzi, Pool oder besondere Höhenverhältnisse sind daher kein Problem, sondern der Normalfall. Unsere Berater planen Ihr Projekt individuell und passen es an die Gegebenheiten vor Ort an. Auch Sonderkonstruktionen lassen sich über den Konstruktionsplaner abbilden. Beschreiben Sie uns einfach Ihre Wünsche und Rahmenbedingungen - wir prüfen die technische Umsetzbarkeit und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.

  • Was ist die niedrigstmögliche Aufbauhöhe mit Holz & WPC Dielen?

    Bei Holz- und WPC-Dielen bestimmen Lagerhöhe, Tragprofil und Dielenstärke die Aufbauhöhe. Mit den flachsten Komponenten des Systems - dem niedrigsten Stelzlager ab 11 Millimetern und einem flachen Tragprofil wie dem ALUECOFIX S mit 15 Millimetern Höhe - zuzüglich einer üblichen Dielenstärke von etwa 20 bis 25 Millimetern sind sehr flache Aufbauten ab 52 Millimetern möglich. Zu beachten ist, dass die Hinterlüftung sowie der Wasserablauf gewährleistet bleiben müssen. Maßgeblich ist immer der konkrete Anschluss an die Türschwelle und das erforderliche Gefälle. Für Ihre Situation ermitteln wir die niedrigstmögliche Aufbauhöhe gern im kostenlosen Planungsservice.

  • Was ist die niedrigstmögliche Aufbauhöhe mit Plattenbelag und Alusystem?

    Mit Plattenbelag und dem ALUECOFIX-Alusystem sind Aufbauhöhen ab 49,5 Millimetern inklusive einer 20-mm-Platte möglich. Diese sehr flache Bauweise ergibt sich aus dem Zusammenspiel von niedrigem Lager, flachem Tragprofil und Platte. Sie ist besonders dann gefragt, wenn der Anschluss an eine Türschwelle knapp ist oder auf Dachterrassen nur geringe Aufbauhöhen zur Verfügung stehen. Zu bedenken ist, dass Belüftung und Wasserablauf weiterhin funktionieren müssen. Auch das Gefälle der Belagsfläche will eingeplant sein. Welche Aufbauhöhe in Ihrem Fall die richtige ist, klären wir gern gemeinsam im kostenlosen Planungsservice.

  • Was ist ein Schraubfundament und wann lohnt es sich?

    Ein Schraubfundament ist eine verzinkte Stahlschraube, die ohne Aushub und Beton in den Boden eingedreht wird und punktuell Lasten aufnimmt. Es lohnt sich überall dort, wo schnell, sauber und ohne Betonarbeiten gegründet werden soll – etwa bei aufgeständerten Terrassen, Carports oder Unterkonstruktionen auf gewachsenem, tragfähigem Boden. Das Schraubfundament ist sofort belastbar, rückbaubar und frostsicher, sofern es ausreichend tief eingedreht wird, und leitet Druck- und Zugkräfte in tiefere Bodenschichten ab. Vorteilhaft ist es besonders bei Projekten mit Termindruck, in Hanglagen oder dort, wo kein Beton angeliefert werden kann. Weniger geeignet ist es in felsigem oder mit Bauschutt durchsetztem Untergrund, wo sich die Schraube schwer setzen lässt. Bei höheren Lasten sollte die Tragfähigkeit rechnerisch nachgewiesen werden. Im Vergleich zum Betonfundament spart das Schraubfundament Zeit und Aushärtungsphasen.

  • Welche Aufbauhöhe braucht eine Terrasse?

    Die Aufbauhöhe ergibt sich aus dem Höhenunterschied zwischen tragfähigem Untergrund und gewünschter Belagsoberkante zuzüglich des erforderlichen Gefälles. Sie setzt sich aus der Höhe der Stelzlager, der Höhe der Unterkonstruktion und der Dicke des Belags zusammen. Mit dem ALUECOFIX-System sind sehr niedrige Aufbauten ab 49,5 Millimeter inklusive einer 20-mm-Platte möglich, während Stelzlager und Pfosten Höhen bis über 1,5 Meter überbrücken. Maßgeblich ist meist der Anschluss an die Türschwelle: Die Belagsoberkante sollte knapp unter der Schwelle liegen, damit der Übergang barrierearm bleibt und gleichzeitig die geforderte Anschlusshöhe der Abdichtung gewahrt ist. Bei Dachterrassen kommt die Höhe von Dämmung und Abdichtung hinzu. Eine ausreichende Höhe sichert zudem die Hinterlüftung des Belags. Wichtig ist das, wenn man nur geringe Aufbauhöhe zur Verfügung hat bzgl. Hinterlüftung und Entwässerung, auch das bei der Wahl der Beläge berücksichtigt. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

  • Welche Fehler werden beim Bau von Unterkonstruktionen häufig gemacht?

    Am häufigsten wird an der falschen Stelle gespart oder zu grob geplant. Typisch sind ein fehlendes oder zu geringes Gefälle, zu große Balken- oder Lagerabstände, die zu Durchbiegung und Kippeln führen, sowie eine unzureichende Gründung auf nicht tragfähigem oder ungleichmäßig verdichtetem Untergrund. Ebenfalls verbreitet: fehlende Dehnungsfugen und zu geringe Wand- und Randabstände, vergessene Hinterlüftung, falsches Befestigungsmaterial, das korrodiert, sowie das Mischen von Komponenten unterschiedlicher Systeme. Auf Dachterrassen wird gelegentlich die Abdichtung durchdrungen oder eine Schutzlage vergessen. Und schließlich werden Sonderlasten wie Pflanzkübel, Überdachungen oder Whirlpools bei der Planung oft nicht berücksichtigt. Die meisten dieser Fehler lassen sich mit einer sauberen Vorabplanung vermeiden. Und grundsätzlich wichtig ist auch die Qualität bei Unterkonstruktionen. Ein Alu-Profil ist nicht immer ein gutes Aluminiumprofil für den Terrassenbau. Mit unseren Aluminium-Systemen sind Sie auf der sicheren Seite, wenn es darum geht, feste - reklamationsfreie - dauerhafte Unterkonstruktionen für Ihre Projekte zu montieren.

  • Welche Fundamente sind für Terrassen-Unterkonstruktionen geeignet?

    Geeignet sind alle Gründungen, die die Lasten sicher und setzungsfrei in den Untergrund ableiten. Üblich sind Punktfundamente aus Beton, Betonplatten oder Gehwegplatten als Lastverteiler, verdichtete Schotter- und Splittflächen sowie vorhandene Betonflächen und Terrassenplatten. Auf Dachterrassen ersetzt die tragende Decke mit Abdichtung das Fundament; hier wird durchdringungsfrei auf Stelzlagern aufgebaut. Eine besonders schnelle und rückbaubare Variante sind Schraubfundamente, die ohne Aushub und Beton eingedreht werden. Entscheidend ist immer, dass der Untergrund tragfähig, frostsicher und ausreichend eben ist und dass Wasser abfließen kann. Bei weichen Untergründen oder Dämmung sind Druckverteilungsplatten sinnvoll. Welche Gründung passt, hängt von Boden, Aufbauhöhe und Nutzung ab. Unser kostenloser Planungsservice steht

  • Welcher Abstand zwischen den Unterkonstruktionsbalken? - Fundament

    Der Achsabstand der Tragprofile richtet sich nach Belag, Profilsteifigkeit und Nutzung. Holz- und WPC-Dielen erfordern üblicherweise einen Abstand von 35 bis 50 Zentimetern von Mitte zu Mitte; je dünner und weicher die Diele, desto enger der Abstand. Steife Aluminium-Tragprofile lassen größere Abstände zu, weil sie sich kaum durchbiegen – die zulässige Stützweite reicht bei den ALUECOFIX-Profilen je nach Querschnitt von etwa 50 bis 160 Zentimetern. Im Stoßbereich zweier Dielen wird der Abstand verringert oder ein doppeltes Profil gesetzt, damit beide Dielenenden sicher aufliegen. Ein zu großer Abstand führt zu Durchbiegung, Schwingen und vorzeitigem Verschleiß. Maßgeblich sind immer die Herstellerangaben des verwendeten Belags.

  • Wie berechne ich den Materialbedarf für meine Terrasse?

    Der Materialbedarf ergibt sich aus der Fläche, dem gewählten Belag und dem Aufbau. Für Dielen bestimmt der zulässige Balkenabstand die Zahl der Tragprofile, der Lagerabstand wiederum die Zahl der Stelzlager; als Richtwert dienen bei Dielen rund vier bis viereinhalb Lager je Quadratmeter. Bei Platten hängt der Lagerbedarf vom Format ab und reicht von etwa drei bis vier Lagern je Quadratmeter bei großen Formaten bis zu sieben bis acht bei kleinen Platten. Hinzu kommen Befestigungsclips oder Schrauben je laufendem Meter, Randabschlüsse, Pads und gegebenenfalls Entwässerung. Verschnitt sollte mit einem Zuschlag eingeplant werden, vor allem bei Diagonalverlegung. Am einfachsten ist die Berechnung über den Online-Terrassenplaner, der aus den Maßen automatisch eine vollständige Material- und Stückliste erzeugt.

  • Wie finde ich die richtige UK für meine Terrasse?

    Die passende Unterkonstruktion ergibt sich aus vier Fragen: Welcher Belag kommt zum Einsatz (Dielen oder Platten), wie ist der Untergrund beschaffen, welche Aufbauhöhe steht zur Verfügung und wie wird die Fläche genutzt. Daraus folgen Profilquerschnitt, Lagerart und die zulässigen Balken- und Lagerabstände. Bei größeren Spannweiten oder höheren Lasten kommen steifere Profile bis hin zum Schwerlast-Tragprofil in Frage. Am einfachsten nutzen Sie den Online-Terrassenplaner, der Ihnen System und Mengen ermittelt, oder unseren kostenlosen Planungsservice - dann übernimmt die Auswahl unser technisches Team.

  • Wie hängen Balkenabstand und Fundamentabstand zusammen?

    In der GS-Statiktabelle stehen zwei Maße in direktem Zusammenhang: der Balkenabstand A (Achsabstand der Tragprofile) und der Lagerabstand B (Abstand der Auflager entlang eines Profils). Je enger die Balken liegen, desto größere Fundamentabstände sind möglich. Beim Profil 45×38 etwa ergibt sich bei A 300 mm ein B von 2.050 mm, bei A 600 mm nur noch 1.450 mm. Der Balkenabstand muss zugleich zum Belag passen: Dünne Platten und schmale Dielen verlangen engere Abstände, damit sie nicht durchbiegen oder brechen. Man wählt also zunächst den Balkenabstand nach dem Belag und liest dann den zulässigen Lagerabstand aus der Tabelle ab. Beide Maße bestimmen gemeinsam Profilmenge und Lagerzahl.

  • Wie wichtig ist das Gefälle in die Unterkonstruktion & wie integriert?

    Das Gefälle ist einer der wichtigsten Planungspunkte überhaupt, denn es entscheidet darüber, ob Wasser zuverlässig abläuft. Als Faustregel gelten rund 2 Prozent, also etwa 2 Zentimeter pro Meter, vom Gebäude weg. Wichtig: Das betrifft in der Regel auch die Belagsfläche selbst, da viele Belagshersteller dies für die Rutschfestigkeitsklasse, gegen stehendes Wasser und für weniger Pflegeaufwand vorschreiben. Eine Belagsfläche ganz ohne Gefälle wird ausdrücklich nicht empfohlen. In seltenen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass ein Gefälle durch örtliche Bedingungen nicht möglich ist - diese Gegebenheit sollten Sie bei der Nutzung Ihrer Terrasse berücksichtigen. Integriert wird das Gefälle über die höhenverstellbaren Lager: Jeder Lagerpunkt wird einzeln auf die geplante Höhe eingestellt. Auf geneigtem Untergrund gleichen Gefälleausgleichsscheiben bis 7 Prozent beziehungsweise Gefälleausgleichsköpfe bis 5 Prozent die Neigung aus.

  • Wird im Planungsservice der Verschnitt beachtet?

    Ja. Bei der Planung berücksichtigen wir den Verschnitt, der sich aus Flächenzuschnitt, Belagsformat und Verlegemuster ergibt, damit Sie nicht zu wenig Material erhalten. Wie hoch der Verschnitt ausfällt, hängt stark von der Flächengeometrie ab: Rechteckige Flächen mit passenden Achsmaßen erzeugen wenig Verschnitt, während Winkel, Rundungen, Diagonalverlegung oder viele Aussparungen den Anteil deutlich erhöhen. Bei Dielen und Platten planen wir daher einen angemessenen Zuschlag ein. Ihre Stückliste weist die benötigten Mengen transparent aus.

  • Kann ich meine Terrasse auch selbst planen?

    Ja. Mit unserem Online-Terrassenplaner planen Sie Ihre Terrasse selbst. Sie geben Fläche, Belag und Rahmenbedingungen ein, das Tool ermittelt automatisch Material und Kosten und visualisiert das Ergebnis in 2D und 3D. Im Anschluss können Sie Ihre Planung direkt an uns abschicken - wir melden uns dann mit Angebot, Planung und einer Stückliste bei Ihnen. Neben dem Terrassenplaner stehen weitere Konfiguratoren für Sonderkonstruktionen, Pooldeck, Zaun, Solar und Fassade bereit. Alle Tools sind webbasiert, kostenlos und ohne Installation nutzbar. Wenn Sie die Planung lieber abgeben möchten oder Ihr Projekt besondere Herausforderungen mitbringt, übernimmt unser kostenloser Planungsservice die Planung für Sie.

  • Welche Angaben werden für die Planung benötigt?

    Je genauer Ihre Angaben, desto präziser können wir in die Planung gehen. Hilfreich sind die Maße der geplanten Fläche mit einer bemaßten Skizze oder einem Grundriss, die Art des Untergrunds (gewachsener Boden, Betonplatte, Dachterrasse mit Abdichtung), der gewünschte Belag mit Format und Stärke sowie die vorhandenen Höhenverhältnisse, insbesondere der Anschluss an die Türschwelle. Ebenso wichtig sind Besonderheiten wie Treppen, Winkel, zu umrandende Flächen, Pool oder Jacuzzi, geplante Lasten wie Pflanzkübel oder ähnliches. Fotos der Situation vor Ort sind sehr nützlich. Am einfachsten nutzen Sie unsere Checkliste zur Terrassenplanung - damit haben Sie alle relevanten Punkte im Griff. Sollte dennoch eine Planungsrelevante Information fehlen, meldet sich ihr persönlicher Berater bei Ihnen.

Lieferung & Service

  • Wie stelle ich eine Anfrage?

    Am einfachsten über unseren kostenlosen Planungsservice. Sie beschreiben uns Ihr Projekt, wir kümmern uns kostenfrei um die Planung und Sie erhalten ein Angebot, Planung & Stückliste - unverbindlich und ohne Kaufverpflichtung. Für die Anfrage nutzen Sie das Formular auf unserer Website, schreiben uns an info [at] terrassen-montagesysteme.de (info[at]terrassen-montagesysteme[dot]de). Hilfreich ist, wenn Sie Maße, Untergrund, gewünschten Belag sowie Fotos oder eine Skizze beilegen - unsere Checkliste zur Terrassenplanung führt Sie durch alle relevanten Punkte. Sie können Ihr Projekt auch vorab im Online-Terrassenplaner konfigurieren und direkt über den Konfigurator an uns senden. Anschließend meldet sich Ihr persönlicher Berater bei Ihnen.

  • Kann ich Muster bestelllen?

    Ja. Über unsere Website können Sie Musterpakete anfragen und sich unsere Systemkomponenten nach Hause holen - etwa Profilabschnitte der ALUECOFIX-Tragprofile, Stelz- und Plattenlager, Verbinder, Clips und Befestigungsmaterial. So lassen sich Qualität, Materialstärke und Verarbeitung in Ruhe beurteilen und die Systemlogik nachvollziehen, bevor Sie sich entscheiden. Bitte beachten Sie, dass sich unsere Muster auf die Terrassen-Montagesysteme beziehen - Beläge wie Holz-, WPC-, Keramik- oder Steinplatten gehören nicht zu unserem Sortiment. Nutzen Sie zur Anfrage das Formular auf unserer Website, schreiben Sie an info@terrassen montagesysteme.de oder rufen Sie unter +49 (0) 5734 – 91794 0 an.

  • Kann ich Produkte zurücksenden?

    Grundsätzlich können bestellte Artikel an uns zurück gesendet werden, wenn diese nicht verschmutz, benutzt oder beschädigt sind. Rücksendung erfolgt auf Kosten der Besteller und für die Rücknahme, Kontrolle & Wiedereinlagerung berechnen wir 15 % auf den Netto Rückgabewert der Artikel. Geöffnete und nicht mehr vollständige VE Verpackungen z.B. bei Schrauben nehmen wir nicht zurück. Vor der Rücksendung bitte bei uns melden - Rücksendung erfolgt auf Grundlage eines Protokoll mit abweichender Rücksendeadresse. 

  • Können auch einzelne Teile bestellt werden?

    Ja, einzelne Komponenten können Sie jederzeit separat beziehen - etwa Tragprofile, Stelz- oder Plattenlager, Verbinder, Clips, Schrauben, Abschlussprofile oder Zubehör. Das ist praktisch, wenn Sie eine bestehende Konstruktion erweitern oder ergänzen möchten oder wenn während der Montage Material nachbestellt werden muss. Bitte beachten Sie, dass einzelne Artikel je nach Position in Verpackungseinheiten geliefert werden; die jeweilige VE entnehmen Sie unserer Preisliste. Nennen Sie uns am besten die Artikelnummern aus Ihrer Stückliste oder Ihrem Lieferschein, dann ordnen wir die passenden Teile eindeutig zu. Wenn Sie unsicher sind, welche Komponente Sie benötigen, hilft Ihnen unser Team gern weiter.

  • Wie bestelle ich bei GS Terrassen Montagesysteme?

    Sie können sowohl direkt bei uns als auch über einen Fachhändler bestellen, der Sie vor Ort betreut. Bei Fragen zum passenden Weg sprechen Sie uns einfach an - wir beraten Sie gern.

  • Wie wird die Terrasse geliefert?

    Die Lieferung erfolgt in der Regel als Paket- oder Palettenversand, abhaengig von Menge, Laenge und Gewicht der Komponenten. Lange Tragprofile und Aludielen werden gebuendelt und gegen Transportschaeden gesichert, schwere oder grosse Bestellungen kommen auf der Palette per Spedition. Beim Wareneingang sollte die Lieferung auf Vollstaendigkeit und Transportschaeden geprueft und Mengen mit dem Lieferschein abgeglichen werden, idealerweise schon vor der Annahme. Es empfiehlt sich, das Material trocken und eben zu lagern. Wegen der Laenge der Profile ist auf eine ausreichende Zufahrt und Abladeflaeche zu achten, und ggfs eine Abladung per Hand oder Stapler erforderlich. Die genauen Versandkonditionen, Lieferzeiten und Mindestmengen ergeben sich aus der jeweiligen Bestellung und den Angaben des Anbieters.

Technische Hinweise: Technische Änderungen oder Abweichungen zu Abbildungen inkl. Maßangaben sind vorbehalten. Unsere aktuellen Preislisten finden Sie hier, alle früheren Preislisten verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Fehlerhafte Angaben von VE oder Preisen sind nicht bindend. Alle Preise inkl. MwSt. 19%.

Alle abgebildeten Zeichnungen und Fotos sind Eigentum der GS Terrassen Montagesysteme, soweit nicht anders gekennzeichnet (s. Impressum "Copyrights & Rechte").

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