Auflast bezeichnet das Gewicht, das auf eine Konstruktion drückt und sie an Ort und Stelle hält, ohne dass eine feste Verankerung im Untergrund erforderlich ist. Im Terrassenbau nutzt man die Auflast des Belags, um Stelzlager, Beschwerungsplatten und auflastgehaltene Geländer ohne Durchdringung der Abdichtung zu sichern. Bei Dachterrassen verhindert die Auflast zudem, dass Windsog leichte Bauteile anhebt. Die erforderliche Auflast wird statisch ermittelt und muss mit der zulässigen Dachlast abgestimmt sein, damit das Tragwerk nicht überlastet wird.
In der Praxis zeigt sich der Einsatz vor allem in diesen Bereichen: Auflastgehaltene Geländer, Beschwerungsplatten und Windsogsicherung auf Dächern. Als Vorteile sind hervorzuheben: Keine Durchdringung der Abdichtung, demontierbar und sicher gegen Windsog. Bei Planung und Auswahl sollte man im Blick behalten: Belastet das Tragwerk und statischer Nachweis erforderlich. Für ein dauerhaftes Ergebnis gilt es, typische Fehlerquellen zu vermeiden, etwa: Auflast überschätzt und zulässige Dachlast nicht geprüft.




























