Die Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350 beschreibt die natürliche Widerstandsfähigkeit von Holz gegenüber holzzerstörenden Pilzen und wird in fünf Klassen von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) eingeteilt. Für Terrassen kommen vor allem Hölzer der Klassen 1 bis 3 zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise Ipé, Cumaru, Massaranduba, Teak, Bangkirai, Robinie, Douglasie und sibirische Lärche. Die genaue Einstufung kann je nach Holzart, Herkunft und gegebenenfalls Modifizierung variieren. Die Dauerhaftigkeitsklasse gibt einen Anhaltspunkt für die zu erwartende Lebensdauer, ersetzt jedoch keinen fachgerechten konstruktiven Holzschutz.
In der Praxis zeigt sich der Einsatz vor allem in diesen Bereichen: Holzauswahl für Terrassen und Lebensdauerabschätzung. Als Vorteile sind hervorzuheben: Objektive Vergleichsgröße für Holzarten. Bei Planung und Auswahl sollte man im Blick behalten: Ersetzt keinen konstruktiven Holzschutz. Für ein dauerhaftes Ergebnis gilt es, typische Fehlerquellen zu vermeiden, etwa: Klasse als alleiniges Kriterium und Holzschutz vernachlässigt.




























